Investkredit startet mit Rekordquartal ins Jahr 2005

13. Mai 2005, 19:16
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Netto-Konzernüberschuss um ein Drittel höher - Nachhaltiger Return on Equity von 15 Prozent angepeilt

Wien - Die börsenotierte Spezialbank Investkredit hat im ersten Quartal 2005 wieder einen Rekordgewinn gemeldet, den der Vorstand im Wesentlichen auf das gute Zinsgeschäft zurück führt. Der Konzernüberschuss ist bis zum 31. März im Quartalsvergleich um 34 Prozent auf 18,3 Mio. Euro angewachsen, während die Bilanzsumme seit dem Ultimo um 7 Prozent auf 23 Mrd. Euro angestiegen ist. Der Vorsteuergewinn des Investkredit-Konzerns legte um 23 Prozent auf 30,4 Mio. Euro zu. Der Gewinn je Aktie beträgt im Quartal 2,89 (2,15) Euro.

In der Hauptversammlung am Mittwoch ziehen bereits weitere ÖVAG-Vertreter in den Aufsichtsrat ein. Die ÖVAG will die Bank übernehmen und besitzt derzeit 45,5 Prozent. Vier neue Aufsichtsräte auf ÖVAG-Mandat sollen heute in das Kontrollgremium gewählt werden.

BA-CA: "Beobachten noch"

Die (BA-CA), zweitgrößte Aktionärin der Investkredit, lässt sich weiterhin nicht in die Karten schauen, ob sie das Angebot der ÖVAG annehmen und ihren 28,1-Prozent-Anteil an der Investkredit an die Volksbanker verkaufen will. "Es gibt nichts Neues. Wir beobachten noch", sagte BA-CA-Chef Erich Hampel am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz.

Bilanzsumme soll 2005 um über 2 Mrd. Euro wachsen

Im Gesamtjahr 2005 will die Investkredit ihre Bilanzsumme um mehr als 2 Mrd. Euro steigern. Wie es in einer Ad hoc-Mitteilung vom Mittwoch dazu hieß, sei schrittweise die Umsetzung des gesamten Leistungsspektrums in Zentraleuropa dabei wesentlich.

Weiters strebt die Spezialbank, die Ende März 517 Mitarbeiter in der Gruppe beschäftigte, für 2005 einen nachhaltigen Return on Equity (RoE) von 15 Prozent an. Nach den ersten drei Monaten lag der RoE - bezogen auf den Konzernüberschuss - bei 18,1 (Vorjahr 14,6) Prozent. Die Kernkapitalquote belief sich auf 6,4 (nach 6,8) Prozent.

Wie die Investkredit weiter ankündigte, sollen zunehmende Größenvorteile heuer eine weitere Verbesserung der Kosten-Ertrag-Relation von 43 auf 40 Prozent ermöglichen. Im ersten Quartal lag diese Kennzahl bei 43,6 (nach 43,4) Prozent. (APA)

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