RHI bis März mit kräftigem Gewinnplus

13. Mai 2005, 19:16
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Netto-Gewinn um gut 77 Prozent gestiegen - Dämmstoffsparte nach Slowenien-Akquisitionen ebenfalls mit Umsatzsteigerung

Wien (APA) - Mit guten Ergebnissen ist der börsenotierte Feuerfest- und Baustoff-Konzern RHI ins neue Jahr gestartet. Umsatz und Gewinn konnten im ersten Quartal 2005 kräftig gesteigert werden. Wie das Wiener Unternehmen am Mittwoch mitteilte stieg das Betriebsergebnis (EBIT) gegenüber der Vorjahresperiode um 14,6 Prozent von 25,3 auf 29,0 Mio. Euro. Der Gewinn vor Ertragsteuern legte um 48,5 Prozent von 16,5 auf 24,5 Mio. Euro zu. Unter dem Strich lag der Gewinn mit 22,0 (nach 12,4) Mio. Euro um 77,4 Prozent höher. Die Umsatzerlöse wuchsen in den ersten drei Monaten um 9,8 Prozent von 302,3 auf 331,9 Mio. Euro.

Feuerfest-Geschäft mit 8 Prozent Umsatzplus

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg im ersten Quartal 2005 um 67,9 Prozent von 56 auf 94 Cent. Den Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit bezifferte RHI mit 8,8 Mio. Euro, eine Steigerung um 46,7 Prozent gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres (6,0 Mio. Euro). Im Konzern waren zuletzt 8.383 Mitarbeiter (plus 9,2 Prozent) beschäftigt.

Das Kerngeschäft Feuerfest (RHI Refractories) trug im ersten Quartal mit 284,7 (nach 263,2) Mio. Euro zum Konzernumsatz bei. Das Umsatzplus belief sich auf 8,2 Prozent. Der Feuerfest-Absatz stieg um 3,1 Prozent auf 423.000 Tonnen. Beim Betriebsergebnis (EBIT) verzeichnete RHI Refractories 32,1 (nach 29,1) Mio. Euro, die EBIT-Marge stieg von 11,1 auf 11,3 Prozent.

Negative Auswirkungen der im Jahresvergleich um rund 6 Prozent schlechteren Dollar/Euro-Relation und von Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie hätten damit gut kompensiert werden können, hieß es weiter.

Heraklith fester

Die Dämmstoffsparte Heraklith erzielte im ersten Quartal mit 46,3 (nach 39,3) Mio. Euro einen um 17,8 Prozent höheren Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der jüngsten Akquisitionen, der slowenischen Gesellschaften Eurovek und Termo, wäre der Umsatz wegen der strengen Winterperiode in West- und Osteuropa leicht unter dem Vorjahr gelegen, wie RHI dazu anmerkte.

Das witterungsbedingt schwachen Rahmenbedingungen auf den Bau- und Baustoffmärkten hätten sich im April aber bereits deutlich erholt. Im Geschäft seien wesentliche Nachholeffekte zum ersten Quartal erkennbar. Beim EBIT lag Heraklith im ersten Quartal mit 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) klar über dem Vorjahreswert, die EBIT-Marge war mit 2,2 Prozent saisonbedingt noch niedrig. (APA)

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