Asylwerber versetzte sich Bauchstich

5. Mai 2005, 18:13
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Verständigungsschwierigkeiten führten zu Verzweiflungstat

Linz – Ein Asylwerber hat sich Dienstagvormittag in einem Amt im neuen Landesdienstleistungszentrum in Linz mit einem Messer einen Bauchstich versetzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte der russische Staatsbürger wegen seines Taggeldes vorgesprochen. Zwischen dem Mitarbeiter und dem 1963 geborenen Asylwerber habe es große Verständigungsschwierigkeiten gegeben, so die Polizei.

Im Zuge des Gesprächs zog er plötzlich ein Klappmesser aus seiner Jackentasche, öffnete es und fügte sich eine Schnittwunde am Bauch zu. Der Mann wurde in ein Linzer Krankenhaus gebracht, er dürfte laut Exekutive keine inneren Verletzungen davongetragen haben. (APA, DER STANDARD Printausgabe, 04.05.2005)

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