Hausse bei russischer Kunst

10. Mai 2005, 21:43
posten
Noch nie durfte ein Auktionshaus ein dermaßen fulminantes Ergebnis für Kunst aus Russland verbuchen. Diese Premiere blieb dem Haus Sotheby's vorbehalten, das am 21. April via New York angewandte und bildende Kunst in dieser Sparte verteilten und - entgegen den erwarteten 15 bis 22 Millionen - am Ende mehr als 35 Millionen Dollar einspielte.

Dazu kamen dann auch noch Einträge in der Kategorie weltweite Auktionsrekorde für russisches Porzellan mit einem Paar St. Petersburger Palastvasen von 1825 (3,93 Millionen Dollar), Künstlerrekorde für Konstantin Egorovich Makovsky (Verurteilung des Paris, 2,08 Millionen Dollar) oder Boris Grigoriev (Segler, 1,58 Millionen Dollar) sowie ein Rekord in der Kategorie Silber mit einem Teeservice (1,8 Millionen Dollar) und für eine Fabergé-Figur aus Halbedelsteinen (1,8 Millionen Dollar).

Nach Positionen fand die internationale Käuferklientel an knapp 84 Prozent des Angebotes Gefallen, nach Wert klingelten für Sotheby's so zu etwas mehr als 92 Prozent die Kassen. (kron/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4. 5. 2005)

Share if you care.