Drei Mitarbeiterinnen einer Hilfsorganisation getötet

8. Mai 2005, 15:59
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Bisher unbekannte Gruppe bekennt sich - US-Militär meldet Festnahme von Rebellen

Kabul - Mutmaßliche radikalislamische Rebellen haben in der nordafghanischen Provinz Baghlan drei afghanische Mitarbeiterinnen einer Hilfsorganisation aus Bangladesch getötet. Die afghanische Zeitung "Gheragh" berichtete am Dienstag, die Polizei habe die Leichen der Frauen am Vortag entdeckt.

"Jugendbewegungs-Partei" bekennt sich

Bei den Toten sei ein Bekennerschreiben einer bisher unbekannten "Jugendbewegungs-Partei" gefunden worden. Darin seien alle Frauen, die für ausländische Organisationen arbeiteten, mit dem Tode bedroht worden.

Das US-Militär teilte unterdessen mit, afghanische Soldaten hätten bei einer gemeinsamen Patrouille mit US-Truppen sechs radikalislamische Rebellen gefangen genommen. Die Rebellen hätten die Patrouille in der südafghanischen Provinz Kandahar zunächst angegriffen und dann versucht zu fliehen. In den vergangenen Wochen haben Zusammenstöße zwischen Taliban-Kämpfern und US-geführten Koalitionstruppen besonders im Süden Afghanistans zugenommen. (APA/dpa)

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