Amerikaner stürzte beim Abstieg vom Mount Everest zu Tode

4. Mai 2005, 17:14
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Auf gefrorenem Wasserfall gestürzt

Kathmandu - Beim Abstieg vom Mount Everest, dem welthöchsten Berg, ist ein Amerikaner ums Leben gekommen. Der 39-Jährige aus Seattle sei auf dem gefrorenen Wasserfall Khumbu, einer Ansammlung instabiler Eisbrocken, zu Tode gestürzt, teilte Nepals Tourismusministerium am Dienstag mit.

Dieser so genannte Eisfall zieht sich von einem Bergsteigerlager in Höhe von 6.100 Metern bis zum Fuße des 8.850 Meter hohen Berges. Der Amerikaner war in einer Gruppe mit sechs weiteren ausländischen Bergsteigern unterwegs. Das Unglück ereignete sich bereits am Wochenende.

Seit der Erstbesteigung durch den Neuseeländer Sir Edmund Hillary und den Nepalesen Tenzing Norgay im Jahr 1953 haben insgesamt 1.583 Menschen den Berg von Nepal oder von Tibet aus erklommen. Rund 185 Bergsteiger kamen dabei ums Leben, unter ihnen acht Amerikaner. (APA/Reuters)

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