Eishockey-WM: Neue Halle für Häupl "überlegenswert"

5. Mai 2005, 21:02
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Mehrzweckbau für bis zu 15.000 Zuschauer könnte in acht Jahren fertig sein

Wien - In Wien könnte nun doch eine neue Mehrzweckhalle für große Sportevents entstehen. Ein solches Projekt wäre "sicher überlegenswert", sagte Wiens Bürgermeister Michael Häupl (S) am Dienstag in seiner wöchentlichen Pressekonferenz im Rathaus. Einen Zusammenhang mit den organisatorischen Schwierigkeiten rund um die Eishockey-Weltmeisterschaft in der Wiener Stadthalle gebe es dabei nicht, betonte er.

Brauchen zusäztliches Hallenangebot

"Wir brauchen natürlich ein zusätzliches Hallenangebot für Sport und weitere Veranstaltungen etwa im Kongressbereich", so Häupl: "Wir werden das innerhalb dieses Jahres zu entscheiden haben." Innerhalb von acht Jahren könnte eine solche Halle für 12.000 bis 15.000 dann stehen, gab er sich überzeugt. Bei der Finanzierung wäre ein PPP-Modell (Public-Private-Partnership) möglich.

Völlig ungewiss ist noch, wo der Bau entstehen könnte. Wichtig sei eine gute Verkehrsanbindung, betonten Häupl und Planungsstadtrat Rudolf Schicker (S) unisono. Denkbar sei unter mindestens fünf möglichen Standorten etwa das Stadterweiterungsgebiet am Asperner Flugfeld. Auch ein Projekt in Verbindung mit dem von Frank Stronach geplanten Fußballstadion in Rothneusiedl im Süden der Stadt wäre überlegenswert, so Häupl. Dort wäre die Halle sogar noch schneller zu realisieren.

Stadthalle "noch lange nicht abschreiben"

Wien wolle sich jedenfalls weiter um große Sportevents bemühen, daher die Überlegungen für den Neubau, so Häupl. Die 40 Jahre alte Stadthalle von Roland Rainer braucht man aus seiner Sicht aber noch lange nicht abschreiben, auch mit ihr könne man weiter den Zuschlag für Großveranstaltungen bekommen: "Es ist klar, dass das mit einer Adaptierung der Stadthalle sicher auch in Zukunft möglich ist." (APA)

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