Studie bescheinigt Mehrwert-Nummern und SMS-Diensten großes Potenzial

10. Mai 2005, 10:11
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Einsatz in Medienunternehmen vor allem bei Gewinnspielen, Info-Lines, interaktiven Services wie Votings und Bestellhotlines

Der Einsatz von Service-Rufnummern (etwa 0800er und 0900er Nummern) und von SMS- und MMS-Diensten in Medienunternehmen hat großes Potenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die vom österreichischen Service-Rufnummern-Anbieter atms in Auftrag gegeben wurde und bei der der Ende 2004 vom Marktforscher Gallup 77 Entscheidungsträger für Service- und Infodienste in Medienunternehmen befragt wurden.

Stark

48 Prozent der Befragten sehen ein "sehr hohes Potenzial" für Servicerufnummern im eigenen Unternehmen, 43 Prozent sehen "eher Potenzial", nur je 4 Prozent sehen "eher kein" bzw. "überhaupt kein" Potenzial. Servicerufnummern, SMS- und MMS-Dienste werden in den nächsten 5 Jahren "stark zunehmen", glauben 35 Prozent der Befragten. Dass diese Dienste "eher zunehmen", erwarten 52 Prozent. 9 Prozent sehen eine unveränderte Entwicklung, 4 Prozent eher eine Abnahme.

Einsatz

53 Prozent der Befragten haben Servicenummern in ihrem Unternehmen bereits eingesetzt. Service-Rufnummern wurden am häufigsten (69 Prozent) bei Gewinnspielen eingesetzt, gefolgt von Info-Lines, interaktiven Services wie Votings und Bestellhotlines. 61 Prozent der eingesetzten Servicenummern waren kostenpflichtig. 77 Prozent der Befragten konnten mit dem Einsatz von Servicenummern die Kosten für die Kampagne decken, 9 Prozent haben einen Gewinn erwirtschaftet, bei 14 Prozent war der Einsatz von Servicenummern teurer als die Kampagne.

In Österreich werden laut atms täglich 25 Mio. SMS versendet, das entspricht 10 Mrd. SMS jährlich. Das Versenden von MMS-Fotonachrichten setzt sich nur langsam durch, im vierten Quartal 2004 wurden geschätzte 4 Mio. MMS in Österreich versendet. Als häufigste Einsatzmöglichkeiten für SMS-Dienste wurden von den Befragten Abstimmungen, Umfragen, Programmservice, Schlagzeilen-Service und Terminservice genannt.

atms wurde 2001 als Tochter der deutschen dtms AG gegründet, die 60 Prozent an atms hält, und beschäftigt aktuell rund 20 Mitarbeiter in Österreich.(APA)

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