Vitamin C kann Raucher-Schäden bei Embryonen verringern

11. Mai 2005, 13:45
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Luftfluss in der Lunge von Affen verbessert - Aber keine Effekte bei anderen schädlichen Rauch-Auswirkungen

Portland - Vitamin C kann einigen der schädigenden Auswirkungen des Rauchens während der Schwangerschaft auf den Embrio entgegenwirken. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Oregon Health & Science University gekommen. Hohe Vitamin-C-Dosierungen verhinderten bei entsprechenden Tests Schädigungen bei Affen. Experten raten laut BBC aber noch immer dazu während oder idealerweise vor der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht.

Letzter Ausweg

Das Team um Eliot Spindel entdeckte, dass Tiere, die vor der Geburt Nikotin ausgesetzt waren, über einen einschränkten Luftfluss verfügten. Nahmen die Mütter Vitamin C ein, hatten die kleinen Affen in der Folge nahezu normale Werte. Die Forscher sind zuversichtlich, dass diese Ergebnisse auch auf den Menschen zutreffen. Sie betonen jedoch, dass Vitamin C für schwangere Frauen nur ein letzter Ausweg sein sollte. Vitamin C schien keinen anderen schädlichen Auswirkungen des Rauchens während der Schwangerschaft entgegenzuwirken. Dazu gehören unter anderen eine abnorme Entwicklung des Gehirns oder ein verringertes Körpergewicht. Weitere Forschungen seien erforderlich, um die für Menschen richtige Vitamindosis zu ermitteln. (pte)

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    Vitamin C - und damit vor allem auch Zitrusfrüchte - soll einige durch das Rauchen bedingte Schäden am Embrio verhindern.

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