Stimmen: "Der Gegner war besser"

4. Mai 2005, 15:07
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Dieter Kalt (ÖEHV-Kapitän): "Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel. Man muss Weißrussland gratulieren und auch einmal anerkennen, wenn der Gegner besser war. Wir müssen aus den Fehlern lernen und wollen weiterhin als Mannschaft auftreten. Natürlich hoffen wir weiterhin auf die Unterstützung der Fans, die heute wieder großartig waren."

Bernd Brückler (ÖEHV-Tormann): "Wir haben eigentlich gut begonnen. Auch bei 0:1 haben wir noch Chancen gehabt. Die Weißrussen haben ihre Möglichkeiten optimal ausgenützt. Auch die vielen Strafen haben eine Rolle gespielt, weil wir dem Gegner dadurch viele Chancen ermöglicht haben. Unterschätzt haben wir Weißrussland sicher nicht."

Andre Lakos (ÖEHV-Verteidiger): "Das 0:1 nach dem ersten Drittel war noch o.k.. Im zweiten Drittel sind wir stärker aus der Kabine gekommen, haben dann aber bald das 0:2 bekommen. Ihr Tormann hat alles gehalten. Weißrussland hat eine starke Mannschaft. Die erste Chance haben wir verpasst, jetzt müssen wir weiterkämpfen bis zum Schluss."

Markus Peintner (ÖEHV-Stürmer): "Wir dürfen jetzt nicht den Kopf hängen lassen, müssen aus den Fehlern lernen und noch näher zusammenrücken."

Herbert Pöck (ÖEHV-Teamchef): "Weißrussland war klar besser, wir konnten in keiner Minute das Spiel kontrollieren. Bei uns gibt es keine Panik, wir haben vor der WM gewusst, dass die Gruppe schwer ist. Ich bin überzeugt, wir können besser spielen, und das wird auch nötig sein. Gegen die Slowakei werden wir alles versuchen, dass wir kein Debakel bekommen."

Dieter Kalt sen. (ÖEHV-Präsident): "Wir hatten zu viele Strafen, der 'Erfolg' war, dass wir bei jeder Strafe ein Tor bekommen haben. Ich verstehe, dass das eine Nervenpartie war, aber bei den Strafen muss man aufpassen. Im Kopf waren wir nicht bereit. Jeder hat gewusst, wenn wir die Weißrussen nicht packen, wird es hart und anstrengend."

Glen Hanlon (Teamchef Weißrussland): "Die Fans waren eine unglaubliche Erfahrung für die Spieler und die Trainer. Sie waren sehr lebhaft, auch nachdem ihre Mannschaft zurück gelegen ist. Uns ist es heute gelungen, im Powerplay zu treffen, es gibt solche Tage."

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