Von Büchern und Minzfrühling

4. Mai 2005, 12:58
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Thomas Rottenberg entführt zu Drehbuchlesungen und ins Museumsquartier

Lesen, damit das Buch zum Film wird

Ein gutes Buch braucht keine Bilder. Weil es die im Leserkopf generiert. Nur bei Drehbüchern gilt das Gegenteil: Gut vorgelesen machen sie neugierig auf das, was man daraus machen kann. Darum bitten der Verband Österreichischer Filmschauspieler und das Drehbuchforum Wien immer wieder zu Drehbuchlesungen - zuletzt vergangene Woche in das Theater im Rabenhof, wo (unter anderem) Hilde Sochor, Michou Friesz und Helmut Berger Scripts von Silke Kastenhuber, Susanne Rendl oder Hanno Pinter vorlasen. Spannend. Auch, weil das, was in Österreich (noch) nicht verfilmt ist, so ganz ohne die Austro-Dodelei vieler verfilmter Bücher auskommt.

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Minzfrühling

Städter, die es nicht in einen Park schaffen, erkennen den Frühling, wenn MQ-Chef Wolfgang Waldner im Hof des Museumsquartieres die (jedes Jahr anders gefärbten) Knotz- und Sitzdingsbumse "eröffnet". Seit dem Wochenende ist offiziell Frühling in der Stadt. Heuer ist er ziemlich minzfarben.

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    foto: rottenberg
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