NÖ: Ausstellung als Entwicklungshilfe

3. Mai 2005, 20:52
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Pröll hofft auf nachhaltige Wirkung der Landesausstellung

Klein-Wetzdorf - Es soll etwas ganz Neues sein - kein großes, einzigartiges Kulturereignis, sondern auch ein regionalpolitischer Neustart: So sieht Landeshauptmann Erwin Pröll die diesjährige niederösterreichische Landesausstellung in Klein-Wetzdorf - Hauptthema: "Zeitreise Heldenberg", präsentiert werden "Lauter Helden" und "Geheimnisvolle Kreisgräben".

Noch nie sei die Verbindung mit einer Region so eng gewesen, weshalb auch entsprechende regionalpolitische Effekte erwartet würden, sagte Pröll am Montag in einer Pressekonferenz in Klein-Wetzdorf. Mit 27 Millionen Euro sei auch nie zuvor so viel Geld in eine Landesausstellung investiert worden. Laut Pröll entfallen 7,6 Millionen Euro auf bauliche Maßnahmen, 3,6 Millionen auf die inhaltliche Ausrichtung der Schau, 4,5 Millionen auf das Sommerquartier der Lipizzaner und elf Millionen Euro auf "sonstige Begleitprojekte".

Zeitreise in die Geschichte

Bei der Landesausstellung 2005, der 33. in Niederösterreich überhaupt, hätten die Besucher "die Chance, eine Zeitreise zurück in die Geschichte zu unternehmen", sagte Pröll. Die Schau thematisiert einerseits "Helden von der Antike bis zu unserer Zeit". Internationale und nationale Museen haben etwa 800 Leihgaben zur Verfügung gestellt. Andererseits stehen die geheimnisvollen Kreisgräben, die "älter als Stonehenge oder die Pyramiden" und damit als "historische Sensation in unserem Bundesland" anzusehen seien, im Mittelpunkt.

Daneben wurde ein Sommerquartier für die Lipizzaner geschaffen. Eröffnet wird die Ausstellung am 5. Mai. (red)

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