IBM schließt Verkaufsvertrag mit Lenovo über PC-Sparte

23. Mai 2005, 17:11
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Chinesische Gruppe steigt zum drittgrößten Anbieter von Personal Computern weltweit auf

San Francisco - Fünf Monate nach der Bekanntgabe seines Vorhabens hat der US-Computer-Konzern IBM mit der chinesischen Lenovo-Gruppe den Vertrag über den Verkauf seiner PC-Sparte abgeschlossen. IBM werde aus dem Geschäft eine Milliarde Dollar (772 Mio. Euro) an Vor-Steuer-Gewinn in seinem zweiten Quartal verbuchen, hieß es in einer Erklärung der beiden Unternehmen, die am Sonntag veröffentlicht wurde.

Lenovo zahlt 1,25 Milliarden Dollar in Bar und Aktien für die Sparte und übernimmt 500 Millionen Dollar an IBM-Schulden. Die chinesische Gruppe steigt damit zum drittgrößten Anbieter von Personal Computern (PC) weltweit auf und drängt sich auf der Rangliste vor IBM.

Die US-Behörden hatten den Verkauf im März nach wochenlangem Tauziehen genehmigt. Mitglieder des für ausländische Investitionen in den USA zuständigen Komitees CFIUS hatten nationale Sicherheitsbedenken angemeldet und vermutet, Mitarbeiter von Lenovo könnten in den USA Industriespionage betreiben. Dem Komitee gehören unter anderem das Verteidigungsministerium und das Ministerium für Heimatschutz an. (APA/Reuters)

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