Jazzbassist Percy Heath ist tot

5. Mai 2005, 17:42
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81-Jähriger nahm im Laufe seiner Karriere mehr als 300 Platten auf und spielte 40 Jahre lang im "Modern Jazz Quartet"

New York - Der amerikanische Jazzbassist Percy Heath, der mehr als 300 Platten mit Charlie Parker, Miles Davis, Thelonius Monk und anderen Größen des Modern Jazz aufnahm, ist tot. Die "New York Times" berichtete am Freitag, dass Heath am Donnerstag in Southampton (US-Bundesstaat New York) einem Knochenkrebsleiden erlag. Er wurde 81 Jahre alt.

Heath stammte aus Wilmington (North Carolina) und wuchs in Philadelphia auf. 1947 ging er mit seinem Bruder Jimmy, einem Saxofonisten und Komponisten, nach New York und schloss sich der Gruppe von Dizzy Gillespie an. Es dauerte nicht lange, bis er mit drei Mitgliedern von Gillespies Band das Modern Jazz Quartet gründete. Das Quartett erlangte Weltruhm und trat vier Jahrzehnte lang zusammen auf. (APA/dpa)

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