Buchpreis für das Nichtschweigen

4. Mai 2005, 12:59
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Alice Schwarzer bekam Donauland-Sachbuchpreis "danubia" verlieben

Die Pointe lag zu nahe, als dass Marlene Streeruwitz an ihr vorbei gekommen wäre: Den "danubius", den seit 1975 jährlich verliehenen Donauland-Sachbuchpreis in "danubia" umzubenamsen bot sich an - war es doch Alice Schwarzer, die ihn am Donnerstag verliehen bekam. Für ihr Wirken - und nicht "nur" für ihre 15 Bücher. Schwarzer, erklärte Streeruwitz, sei "jene Feministin, die den Feminismus verkörpert. Schweigen ist weiblich - und dagegen hat sie ihre Texte gesetzt." Schwarzer freute sich aber, dass sie die erste "deutsche Preisträgerin, die nicht nach Österreich ziehen will" (Donauland-Chef Gebhard von Trotha) sei. Sie sähe, scherzte sie aber, den Preis "auch als Wiedergutmachung für die Wertschätzung, die österreichische Autoren in Deutschland genießen." (Thomas Rottenberg, DER STANDARD - Printausgabe, 30. April/1. Mai 2005)
  • Bekam im Palais Pallavicini die "danubia" für mehr als "bloß" 15 Bücher verliehen: Alice Schwarzer.
    foto: rottenberg

    Bekam im Palais Pallavicini die "danubia" für mehr als "bloß" 15 Bücher verliehen: Alice Schwarzer.

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