America's Cup: Deutsche und Chinesen wollen es wissen

3. Mai 2005, 15:19
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Erstmals in der 154-jährigen Geschichte des Bewerbs treten Teams aus diesen Ländern als Herausforderer an

Berlin - Mit einem neuen Syndikatsnamen geht das erste deutsche Team in der 154-jährigen Geschichte des America's Cup an den Start. Und zwar bei der 32. Auflage, die 2007 vor Valencia gesegelt wird. Die bisherige Fresh Seventeen trägt ab sofort den Titel des Hauptfinanziers und nennt sich "United Internet Team Germany". Neben den Geldern des Online-Unternehmens will auch dessen Vorstandsvorsitzender, der passionierte Hobbysegler Ralph Dommermuth aus Montabaur, mit seinem Privatvermögen für Teile des Budgets (geschätzte Gesamtsumme 35 Millionen Euro) aufkommen.

Der Herausforderer des Schweizer Titelverteidigers Alinghi und somit des dreimaligen Olympiasiegers Jochen Schümann muss bereits bei den Testregatten vor Valencia vom 16. bis 22. Juni gemäß den Cup-Regularien an den Start gehen. Laut Managing Director Uwe Sasse sei die Suche nach Sponsoren zwar noch nicht abgeschlossen, man brauche aber nicht zwingend weitere Geldgeber. "Es ist eine historische Herausforderung."

Neben Deutschen und Südafrikanern wird auch China erstmals beim renommiertesten Bewerb der Hochsee-Seglerei dabei sein. Wenige Stunden vor Meldeschluss hat sich das "China Team" in die Herausforderer-Liste eingeschrieben.

Damit treten insgesamt elf Teams gegen die Alinghi an: Neben Deutschen und Chinesen haben BMW-Oracle-Racing (USA), Team Shosholoza (Südafrika), +39 Challenge, Luna Rossa Challenge, Capitalia (alle Italien), Team New Zealand (Neuseeland), K-Challenge (Frankreich), Victory Challenge (Schweden) und El Reto Challenge (Spanien) genannt. (red)

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