Pressefreiheit lässt auf sich warten

9. Mai 2005, 08:39
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Am 3. Mai begehen Journalisten- und Medienorganisationen den jährlichen Welttag der Pressefreiheit - von feiern keine Rede

Am Dienstag begehen Journalisten- und Medienorganisationen den jährlichen Welttag der Pressefreiheit - von feiern keine Rede: Alleine seit Jahresbeginn zählte das Komitee zum Schutz der Journalisten (CPJ) 13 getötete Kollegen, "Reporter ohne Grenzen" 21 und das Internationale Presseinstitut (IPI) gar 24. Pressefreiheit steht aber auch abseits von Staaten wie Irak, Pakistan, Haiti, Philippinen oder Mexiko unter Druck, auch in Europa.

Ehrenbeleidigung oder ähnliche Delikte könnten in fast jedem EU-Staat strafrechtlich verfolgt werden, kritisierte OSZE-Medienbeauftragter Miklos Haraszti. Damit seien "auch entwickelte Demokratien nicht gegen Bedrohungen der Pressefreiheit gefeit". Montag verleiht der Presseclub Concordia STANDARD-Redakteurin Irene Brickner seinen Menschenrechtspreis. STANDARD-Autorin Barbara Coudenhove-Kalergi würdigt er für ihr Lebenswerk. (APA/DER STANDARD; Printausgabe, 30.4./1.5.2005)

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