Kostunica: "Loslösung des Kosovo kommt nicht in Frage"

2. Mai 2005, 13:23
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Serbischer Premier fordert Kosovo-Führung zu direkten Gesprächen auf

Belgrad - Der serbische Regierungschef Vojislav Kostunica hat die Führung des Kosovo zu direkten Gesprächen aufgefordert. Nur durch einen Kompromiss, der die Interessen der Serben und Albaner achte, könne die andauernde Krise der südserbischen Provinz gelöst werden, sagte Kostunica am Freitag der Nachrichtenagentur Beta.

Die von der albanischen Bevölkerungsmehrheit im Kosovo geforderte Loslösung und Unabhängigkeit komme für Serbien allerdings nicht in Frage, ergänzte er. Das Kosovo wird seit 1999 von den Vereinten Nationen verwaltet. (APA/dpa)

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