Produktionssektor im Jänner mit 6,6 Prozent Umsatzplus

9. Mai 2005, 13:44
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Auch Industrieproduktion konnte ein Plus verzeichnen - Gesamterlös im Sachgüterbereich und Bauwesen auf 10,6 Milliarden Euro gestiegen

Wien - Die Unternehmen des Produktionssektors (Sachgüterbereich/Bauwesen) haben im Jänner 2005 bei einer um 0,4 Prozent höheren Beschäftigung insgesamt 10,6 Mrd. Euro umgesetzt, um 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen gab die Statistik Austria am Freitag in einer Aussendung bekannt.

Im Sachgüterbereich fiel die abgesetzte Produktion nominell mit 9,5 Mrd. Euro - bei 554.124 unselbstständig Beschäftigten (plus 0,4 Prozent) - um 7,1 Prozent höher aus. Ende Jänner hatten die Betriebe der 13 erhobenen Branchen - bei Auftragseingängen von 6,3 Mrd. Euro (plus 18,1 Prozent) - Auftragsbestände von 24,7 Mrd. Euro (plus 14,4 Prozent).

Im Bauwesen (Hoch- und Tiefbau inklusive Baunebengewerbe) erwirtschafteten die 4.380 Betriebe (minus 3,2 Prozent) im ersten Monat des neuen Jahres mit 142.265 unselbstständig Beschäftigten (minus 1,4 Prozent) einen Produktionswert von 994 Mio. Euro (plus 3,2 Prozent). Die Auftragseingänge lagen bei 1,2 Mrd. Euro, ein kleines Plus von 1,2 Prozent. Die verfügbaren Auftragsreserven beliefen sich per Ende Jänner auf 6,0 Mrd. Euro (plus 8,9 Prozent).

Industrieproduktion im Februar um 4,9 Prozent gestiegen

Österreichs Produktionsindex (2000 = 100) ist im Februar 2005 nach Arbeitstagen bereinigt im Jahresvergleich um 4,4 Prozent gestiegen. Ohne Energie lag der Index um 4,9 Prozent höher. Im Jänner stieg die Erzeugung von Produkten, die als Vorleistungen verwendet werden, im Jahresabstand um 5,5 Prozent, von kurzlebigen Konsumgütern um 4,6 Prozent, von Investitionsgütern um 2,7 Prozent und von langlebigen Konsumgütern um 2,4 Prozent. Die Erzeugung von Strom, Gas und Wärme erhöhte sich um 1,1 Prozent. (APA)

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