"Erotik, Erotik für einen Papst?"

Redaktion, 22. Juni 2005 12:26
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    Foto: apa/dpa/oliver multhaup

    Uta Ranke-Heinemann: "Zum Negativen kann sich nichts mehr ändern, denn unter Johannes Paul II. ist der Gipfel einer 2000-jährigen Frauenvertreibung und Sexualfeindlichkeit erreicht. Die Hirten haben sich zu Schlafzimmer- kontrolleuren und Eheverkehrs- polizisten entwickelt."

Uta Ranke-Heinemann, exkommunizierte Studienkollegin von Joseph Ratzinger und die erste Frau, die einen theologischen Lehrstuhl inne hatte, im E-Mail-Interview

Uta Ranke-Heinemann war die erste Frau der Welt, die einen Universitätslehrstuhl für katholische Theologie erhielt (1970), und sie war die erste Frau der Welt, die ihn wieder verlor (1987), weil sie an der Jungfrauengeburt zweifelte. Sie gilt als vehemente Kirchenkritikerin und Friedensaktivistin. Ihre beiden Bücher "Eunuchen für das Himmelreich" und "Nein und Amen" sind internationale Bestseller. Die Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann kandidierte bei der Bundespräsidentwahl 1999 für die PDS, unterlag aber ihrem angeheirateten Neffen Johannes Rau. Die Ex-Studienkollegin von Papst Benedikt XVI. spricht Im E-Mail-Interview mit derStandard.at über ihre Erinnerungen und Erwartungen an und von Joseph Ratzinger. Die Fragen stellten Rainer Schüller und Manuela Honsig-Erlenburg.

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derStandard.at: Die deutsche "Bild"-Zeitung schrieb nach dem weißen Rauch für Ratzinger "Wir sind Papst" - Zählen Sie sich zum "wir" dazu?

Uta Ranke-Heinemann: Das ist schon deswegen nicht möglich, weil in der katholischen Kirche alle Hirten Männer und alle Frauen Schafe sind. Damit scheiden die Frauen, d.h. die Hälfte der Menschheit, aus dem Rennen um das höchste Amt aus. Von Rechts wegen müsste das Papstamt immer abwechselnd an einen Mann, dann an eine Frau gehen. Und nachdem 2000 Jahre Männer Papst waren, müssten jetzt erst mal 2000 Jahre Päpstinnen folgen.

derStandard.at: Sie zeigten sich erfreut ob der Wahl Ratzingers zum Papst. Warum? Schließlich gilt er als Dogmatiker, der die innerkirchliche Linie von Johannes Paul weiterführen wird, die sie vehement kritisierten?

Uta Ranke-Heinemann: Ich hatte tatsächlich nicht für möglich gehalten, dass ausgerechnet ich mich über diese Wahl freuen könnte und dem neuen Papst durchs Fernsehen meine Glückwünsche aussprechen würde. Es war eine rein menschliche Reaktion einer 51-jährigen Sympathie zwischen ihm und mir.

derStandard.at: Sie haben gemeinsam mit Joseph Ratzinger studiert. Hatte er schon damals das Ziel, an die Spitze der Kirche zu kommen, oder hatte er als junger Mann noch anderes im Sinn?

Uta Ranke-Heinemann: Ja, wir haben 1953 und 1954 zusammen in München studiert und unseren Doktor in Theologie gemacht. Er fiel mir damals auf als der intelligenteste unter den Studenten. Und er hatte solch eine bescheidene, fast schüchterne Art, nicht eingebildet und von sich überzeugt. Und dann haben wir - für die Promotion brauchten wir das - unsere deutschen Thesen ins Lateinische übersetzt. Ich sehe uns noch einträchtig nebeneinader sitzend in einem der großen Hörsäle in diese Arbeit vertieft. Und seitdem ist zwischen uns eine gegenseitige Achtung entstanden, die bis heute anhält. Und er war später der einzige von allen deutschen Bischöfen und Kardinälen, der mir auch nach meiner Exkommunikation noch freundlich schrieb. Außerdem war er es nicht, der mir meinen Lehrstuhl (Neues Testament und Alte Kirchengeschichte) weggenommen hat. Ich bin an der Primitivtheologie der deutschen Lokalhirten gescheitert.

derStandard.at: Sie haben Benedikt XVI. "höchste Intelligenz bei Abwesenheit jeglicher Erotik" bescheinigt. Muss ein Papst erotisch sein? Braucht die Kirche Erotik?

Uta Ranke-Heinemann: Das war so: 1991 hatte ich in Italien in der Maurizio Costanzo Show auf die Frage, wie er damals als Student war, gesagt: "Er hatte schon immer die Aura eines Kardinals, höchste Intelligenz bei Abwesenheit jeglicher Erotik". Diesen Satz las ich dann am nächsten Morgen in fünf verschiedenen Zeitung in meinem Hotelbett. Und immer las ich den gleichen Satz und guckte schon gar nicht mehr richtig hin, und plötzlich stockte ich: eine Zeitung (Unita) schrieb den Schluss anders: "Abwesenheit jeglicher Menschlichkeit". Dann habe ich dieser Zeitung geschrieben: Erotik und Menschlichkeit ist nicht das gleiche, bitte korrigieren Sie das. Ich kann nämlich nicht leiden, wenn jemandem Unrecht geschieht.

Erotik, Erotik für einen Papst? Ich interessierte mich auf der Universität für ihn, weil er so intelligent und so bescheiden war, ansonsten war ich seit meinem 17. Lebensjahr mit meinem geliebten, am 11. September 2001 verstorbenen Mann verlobt. Ich habe nur sagen wollen: er war der geborene Kardinal, geeignet zum Papst, wegen seiner monosexuellen Tendenz, die mir damals sehr recht war. Was ich heute theologisch gesehen über diese mangelnde Erotik denke, habe ich ausführlich in "Eunuchen für das Himmelreich. Katholische Kirche und Sexualität" dargelegt.

derStandard.at: Joseph Ratzinger hat in seiner Jugend gemeinsam mit Hans Küng an Reformen gearbeitet. Was ist von seinem Reformwillen heute noch übrig?

Uta Ranke-Heinemann: Das weiß ich nicht. Ich warte ab. Immerhin habe ich mich gefreut, dass er in seiner Anfangsrede nicht das Universum der Jungfrau Maria dargebracht und als road map den Rosenkranz empfohlen hat - wie ich das 26 Jahre lang non-stop ertragen mußte. Er hat vom Frieden geredet. Und da sind er und ich uns wieder total einig, da ich der Meinung bin, die christlichen Hirten interessieren sich nur für Jesu Empfängnis und Tod: "Empfangen vom heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gekreuzigt unter Pontius Pilatus." Jesus hätte genau so gut 30 Jahre zu Hause sitzen können und Kreuzworträtsel lösen. Was er zu Lebzeiten sagte und tat, ist für die Kirche Nebensache. Wichtig ist nur sein blutiger Kreuzestod - angeblich nötig zu unserer Erlösung (von was eigentlich wurden wir so grausam erlöst?). Dass Jesu Botschaft "Feindesliebe und keine Vergeltung" war, das hat er in den christlichen Wind geredet und in den christlichen Sand geschrieben. Das Christentum wurde eine heidnische Menschenopferreligion nach religiösem Steinzeitmuster. Umso erfreuter war ich, dass Ratzinger vom Frieden sprach als seinem Programm.

derStandard.at: Denken Sie, dass sich für die Frauen innerhalb der Kirche durch Ratzinger etwas verändern wird? Was könnte sich zum Positiven, was zum Negativen ändern?

Uta Ranke-Heinemann: Zum Negativen kann sich nichts mehr ändern, denn unter Johannes Paul II. ist der Gipfel einer 2000-jährigen Frauenvertreibung und Sexualfeindlichkeit erreicht. Die Hirten haben sich zu Schlafzimmerkontrolleuren und Eheverkehrspolizisten entwickelt.

Zum Positiven ändern? Ich warte ab. Meine einzige Hoffnung ist seine Intelligenz, denn nur ein intelligenter Mensch sieht eigene Fehler ein.

derStandard.at: 1999 sind Sie als Bundespräsidentschafts-Kandidatin für die PDS angetreten. Was war der Grund dafür, dass Sie nicht an die Spitze Deutschlands kamen?

Uta Ranke-Heinemann: Ich bin und bleibe Theologin. Diese Kandidatur gab mir lediglich die Möglichkeit, gegen den Kosovokrieg zu protestieren und gegen die Einführung des Krieges als eines Mittels der Politik. Ich wollte verhindern, das die Deutschen Bomben auf Belgrad und anderswohin werfen. Übrigens, in der besagten Maurizio Costanzo Show in Rom 1991, in der ich die Aussage über die Erotik des Kardinals tätigte, habe ich an den Papst appelliert, alle seine Kardinäle vor dem weißen Haus aufmarschieren zu lassen und gegen den Golfkrieg zu protestieren. Aber der Papst war nicht dazu bereit, sondern befürwortete diesen Krieg. Und somit sind wir wieder bei Ratzinger und seinem Friedensprogramm, über das ich mich mit ihm einig fühle.

Buchtipps

Uta Ranke-Heinemann: "Eunuchen für das Himmelreich. Katholische Kirche und Sexualität" und "Nein und Amen. Mein Abschied vom traditionellen Christentum", Heyne Taschenbücher, 2004.

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Biographie von Uta Ranke-Heinemann

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 207
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Leo Laokoon
03.05.2005 14:22
warum eigentlich liest frau eigentlich nicht öfter von ihr

in die und der standard, sie paßt doch so gut hierher!



Robert_Bachner
03.05.2005 13:48
Angebliche Erlösung ...

... wenn die Frau Heinemann nicht an Christus als Erlöser glaubt, dann ist Sie wohl auch kein "Christ." Weiss sie das eigentlich auch selber? An was glaubt sie dann eigentlich, welche "Theologie" vertritt sie?

Was ich so schwer verstehen kann: wenn man das katholische Verständnis nicht mag, dann gäbe es da noch zb. die Protestanten und weiters noch zahlreiche andere christlichen Kirchen.

Wenn Frau Heinemann "das Katholische" so ablehnt, und dazu dann auch noch die allgemeine, zentrale Botschaft "Christus als Erlöser & Retter" verneint, was will sie eigentlich damit sagen? An welchen Gott glaubt sie dann?

Zimmerpflanze
02.05.2005 19:30
oje....

angeblich nötig zu unserer Erlösung (von was eigentlich wurden wir so grausam erlöst?).

Entschuldigung Frau R.-H. sie haben das Christentum nicht verstanden. Sünde=Trennung von Gott; der sündige , von Gott getrennte Mensch muß sterben (ewig getrennt sein von Gott), damit wir mit Gott leben können ist eben Jesus gestorben.

Settembrini
01.05.2005 19:10
Jungefräuliche Geburt - wozu ?

Der Allmächtige Gott kann doch den Heiligen Geist hinfahren lassen, wo er will : Zum Beispiel in Maria, aber auch in den Samen eines Hirtenjungen. Es ist also nicht einzusehen, warum Maria keinen Geschlechtsverkehr gehabt haben soll. Wenn Gott sich schon herbeiließ, als Menschlein zu materialisieren, dann konnte er ja gleich an allem Menschlichen teilhaben, also auch an der Zeugung durch Geschlechtsverkehr. Ich finde also, zu sagen: Jungfrauengeburt bedeute Geschlechtsfeindlichkeit hat schon seine Richtigkeit. Andernfalls : Man schaue sich nur die diversen Religionen der Menschengeschichte an : Die Jungfräulichieit der Priester und Priesterinnen ist Programm. Jungfrau = junge Frau : Eine 40-jährige hätte dem Hlg.Geist abgesagt.

Dr. Oswald Unzenbacher
 
01.05.2005 17:42
Welche illustren Titel sind uns von Frau Uta Ranke-Heinemann bekannt?

“Eunuchen für das Himmelreich“ und ähnlich aufreizend Plakatives. Hauptsache das Gejohle und Zuspruch der Glaubensfeinde ist ihr sicher. Ein Zuspruch, der sich am Büchermarkt in bare Münze verwandeln lässt. Und natürlich ist auch die aussichtslose Kandidatur für den Bundespräsidenten eine gute Gratiswerbung für die Marke U.R.-H., die sich ja verkaufen soll. Der Warencharakter ist alles und will gehegt sein, auch wenn es vorgeblich um Pazifismus geht. Aus tief empfundener Solidarität mit dem abendländischen Serbien, das sich für uns schlug, wohl kaum. Und was die Erotik betrifft, ja da verwechselt die Ranke was mit Sex, aber Erotik als Stufenleiter zur Erkenntnis des Wahren und Schönen, die hat Ratzinger schon längst bestiegen.

Anaxagoras
01.05.2005 18:03
Frau Uta Ranke-Heinemann ist beim Willen nicht ernst zu nehmen.

Sie ist weder beeindruckend noch übermäßig intelligent. Bevorzugt Themen, die sich reißerisch und krakelerisch vermarkten lassen. Und sie ist eine hysterische Theologin, in Verbindung mit Paranoia. Ihr "Glück" bestand darin, dass sie mit Gustav Heinemann eine zeitlang verwandt war. Die Kirche war gut beraten, so wie jedes Unternehmen in vergleichbarer Situation auch, dass sie Frau Ranke
an die frische Luft setzte. Jahrelang war es jetzt vollkommen still um die Dame; die Wahl von Ratzinger schien wieder es wert, sich zu Wort zu melden. Seltsam ist auch, dass sie in der deutschen Presse, auch der antiklerikalen, kein Thema mehr ist. Auch im Falle des neuen Papstes war nichts zu lesen - bis der Standard ein Wunder vollbrachte und eine Tote..

Atrus
01.05.2005 15:15
wirklich beeindruckend..

..so würde ich dieses Interview beschreiben. Diese Frau hat offensichtlich sehr viele Erfahrungen mit der kath. Kirche hinter sich. Kommentare wie
"I mean, if you don't like it, become a Protestant, start your own church" oder "Deshalb finde ich es nicht gut wenn Frauen ebenso wie Männer nach Macht streben" verfehlen ihr Ziel, da einerseits die Kirche für viele Menschen eine sehr große Bedeutung hat und man eine Religion nicht wechseln kann wie einen alten Schuh und andererseits stempeln sie diese Frau als Feministin ab.

Robert_Bachner
03.05.2005 14:39
Ich persönlich ...

... verstehe die Leute einfach nicht, die den Papst und sonst sehr vieles speziell Katholisches kategorisch ablehnen, und trotzdem aber Katholiken bleiben wollen - das ist doch schizophren?

Sie wären doch woanders (in irgendeiner anderen protestantischen bzw. freien christlichen Kirche) um so vieles besser aufgehoben und zufriedener? Was geht in deren Köpfen eigentlich vor?

Firmian Maierhofer
02.05.2005 08:43

Im konkreten Fall ist Frau URH ja VOM Protestantismus aus eigenem Antrieb in den Katholizismus gewechselt.

M K
 
01.05.2005 10:28
Genuss

Es ist für mich seit Jahren ein Genuss, Frau Ranke-Heinemann zu hören oder etwas von ihr zu lesen.

Ich darf ihr Kompliment für Ratzinger bezüglich seiner Intelligenz und Bescheidenheit an sie zurückgeben.

Frau Heinemann zähle ich auch zu dieser Art Mensch.

matei wisl
 
30.04.2005 14:36

Tut mir leid aber ... diese Frau ist eine von den Frauen die direkt aggressiv "nur" die Gleichberechtigung fordert.In gewisser hinsicht ist ja Gleichberehtigung gut. aber wenn dieser Ablauf zu schnell geht wird die Gesellschaft von --Innen-- zusammenbrechen. Desshalb finde ich es nicht gut wenn Frauen ebenso wie Männer nach Macht streben. Natürlich hat die Frau genauso ein Recht wie der Man doch die Zeit ist noch nicht ganz Reif. Ein Land ist nur so gut wie sein "dümmster" Bürger. Ich wage diesen Satz auf unsere bäuerliche Gesellschaft zu beziehen, die noch immer irgendwie das Rückgrat derGesellschaft sind.Und Konservative Menschen haben noch lange nicht "dieFrau von heute" akzeptiert. Die Mittelschicht jedoch schon.Irgendetwas läuf schief

pipi pipifax
07.06.2005 15:40

sie glauben wahrscheinlich auch noch diesen verstaubten schwurbel, bzw. sind wahrscheinlich ein teil des "noch nicht reifen".

Aulus Agerius
30.04.2005 17:24
das wird schon

Keine Angst die Frauen werden dir bald eh keine andere Wahl mehr lassen;-)

a. k.
30.04.2005 16:46
zusammenbrechen -

könnten Sie diese Aussage durch irgendwelche Beweismittel unterstüzten? Wer oder was wird warum und wieso zusammenbrechen?
Nicht zufällig etwas, was schon lange reif ist für den Zusammenburch?

Univ.-Prof. DDr. A. Behö, 2. Auflage
30.04.2005 16:09
"die Zeit ist noch nicht reif"

wer das sagt, sagt damit meistens: "ich bin noch nicht reif".

Clevola
01.05.2005 10:23

frauen sind garantiert schon "bereit" nach etwas anderem als hausarbeit, kindererziehung und evt. einer geringfügigen beschäftigung, zu streben. nur weil ein teil der männlichen bevölkerung es nicht ist, gilt das nicht automatisch für die gesamte gesellschaft!

Christoph Tatzgenger
01.05.2005 13:50
"bereit" schon

zumindest ein Teil der Frauen ist "bereit". Aber "dazu bereit sein" ist noch nicht gleich bedeutend mit "dazu fähig sein".

pipi pipifax
07.06.2005 15:38

ja, das beste beispiel liefern meine vielen unfaehigen geschlechtsgenossen an diversen schalthebeln (bzw. weniger wichtigen positionen).

David Haardt
01.05.2005 18:20
So wie Sie weder faehig noch bereit fuer die EU sind?

;)

G. Augustinus
30.04.2005 13:46
Virgin

ok ich schreibe deutsch, ist sonst vielleicht unhoeflich. Die Jungfrauengeburt hat nichts mit Sexualfeindlichkeit zu tun. Die Idee der Heiligkeit in Israel bedeutete fuer Gott bestimmt zu sein, weltlich war nicht schlecht, sondern nur separat. Da Maria ein Gefaess Gottes war, war sie damit nicht mehr fuer weltliches zu haben. Die unbefleckte Empfaengnis bezieht sich auf Marias, nicht Jesu, Geburt - Maria, voll der Gnade, dh ohne Erbsuende (Erbsuende hat ebenso nichts mit Sex zu tun, sondern bezieht sich auf Stolz, Rebellion gegen Gott). Im uebrigen ist die Theologie des Koerpers von Johannes Paul dem Grossen nicht im geringsten sexualfeindlich, sie sieht sie eben nur im Rahmen von Liebe und Ehe.
http://closedcafeteria.blogspot.com

M K
 
01.05.2005 10:25
Zweifel

Glauben Sie wirklich, was Sie hier schreiben?

G. Augustinus
30.04.2005 13:08
Conciliatory

It's nice to see that Miss Heinemann has good things to say about Pope Benedict XVI, despite her differences with the Church :o) Personally, I don't understand a position like "Kirchenkritikerin" - I mean, if you don't like it, become a Protestant, start your own church, whatever. As far as the position of women in the Church is concerned, it's certainly as honorable to be a nun as being a priest, or as honorable to be a layperson as being consecrated.
I am with the Diocese of San Diego, California - and here most educational posts are filled by women. Talking to young women I hardly ever hear a desire for female priests, it seems to be more of a 60s thing.
Folks, check out my new blog at http://closedcafeteria.blogspot.com
God bless :o)

Thomas Reiter
30.04.2005 14:24

"...it seems to be more of a 60s thing. ..."

desperately it is a 60's thing, hopefully a 2060's thing.

Franz Nux
30.04.2005 13:04
100 Punkte

"Jesus hätte genau so gut 30 Jahre zu Hause sitzen können und Kreuzworträtsel lösen."

Ich denke dies waere auch fuer viele
millionen Menschen besser gewesen die
in und fuer seinen Namen sterben durften,
nur um einige Fehlübersetzungen zu vertuschen.

Jeder Glaube ist ein Aberglaube.
Die Religion, die vom Vatikan aus gemanaged wird
hat die Leute schon seit 2000 Jahre gefehlt.

Der neue bayrische General Direktor ist sicherlich
intelligent genug um zu verstehen,dasz jede Luege
mal ein Ende hat.


Hyacinthus
30.04.2005 13:59
Wie genau...?

Was ist dann der Glaube, dass jeder Glaube ein Aberglaube ist?
Oder ist das was anderes? Eine Überzeugung?

Glauben heisst übrigens nur für "für wahr halten", nicht mehr und nicht weniger.

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