Indonesien: Heftiges Seebeben versetzt Menschen in Panik

4. Mai 2005, 08:40
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Bewohner von Nias suchten Schutz in den Bergen - erst vor einem Monat starben bei Nachbeben fast tausend Menschen

Gunung Sitoli - Ein weiteres starkes Seebeben im Indischen Ozean hat die Menschen an der Küste erneut in Panik versetzt. Aus Furcht vor einer neuen Flutwelle flohen zahlreiche Menschen aus ihren Häusern und suchten Schutz in höher gelegenen Regionen.

Berichte über Opfer oder Sachschäden gab es zunächst nicht.

Das Beben hat eine Stärke von mindestens 6,0 auf der Richterskala gehabt. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 200 Kilometer vor der Küstenstadt Meulaboh auf Sumatra.

Am 26. Dezember hatte in dieser Region ein Seebeben mit der Stärke 9,0 eine Tsunami-Flutwelle ausgelöst, die rings um den Indischen Ozean mehr als 270.000 Menschen tötete. Vor einem Monat starben bei einem schweren Nachbeben beinahe tausend Menschen auf der Insel Nias. (APA/AFP)

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    Durch Nachbeben kommen Bewohner von Nias nicht zur Ruhe

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