Felix Baumgartner nach BASE-Jump in Panama von Gericht freigesprochen

1. Mai 2005, 18:48
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Sicherheit des Panamakanals sei nicht gefährdet gewesen

Wien - Felix Baumgartner sorgte im September vergangenen Jahres in Panama nach seinem BASE-Jump von der "Puente de Las Americas", der Verbindung zwischen Nord- und Südamerika, für Aufsehen. Er wurde nach seinem Sprung verhaftet und samt Kameramann, Fotograf und Helfer in Handschellen abgeführt. Jetzt wurde der Sportler von dem Vorwurf, die Sicherheit des Panama-Kanals gefährdet zu haben, freigesprochen.

Drei Tage Haft

Drei Tage saßen der Salzburger, sein Kameramann David Unterberg, ebenfalls aus Salzburg und zwei weitere Teammitglieder in Haft, anschließend standen sie noch fast eine Woche im Hotel unter Arrest. Mit Hilfe der österreichischen Honorarkonsulin wurden die Vier bis zur Verhandlung auf freien Fuß gesetzt.

Jetzt erhielt Baumgartner von seinem panamesischen Anwalt den Freispruch per Fax zugesandt. Die Begründung: Einerseits gibt es in Panama kein Gesetz, das das BASE-Springen verbietet, zum anderen konnte der Vorwurf der Sicherheitsbehörden, die Sicherheit des Panama-Kanals gefährdet zu haben, nicht aufrechterhalten werden. (APA)

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