Flughafen Frankfurt investiert 150 Millionen Euro für A380

9. Mai 2005, 14:14
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Fraport-Vorstandschef Bender: "Sind auf den Super-Airbus gut vorbereitet"

Frankfurt - Der bevorstehende Einsatz des neuen Airbus A380 erfordert auf dem Frankfurter Flughafen Investitionen in Höhe von etwa 150 Mio. Euro. Der Chef des Flughafenbetreibers Fraport, Wilhelm Bender, betonte am Donnerstag auf einer A380-Konferenz in Frankfurt am Main, der Flughafen sei gut auf den Super-Airbus vorbereitet. Schon das 1994 in Betrieb genommene Terminal 2 sei von Anfang an auf die Dimensionen des A380 ausgelegt worden. Möglicherweise würden bereits Ende dieses Jahres erste Streckenerprobungs-Flüge des A380 von und nach Frankfurt stattfinden.

Bender erklärte, Frankfurt sei "auf dem Weg, eine der führenden Luftverkehrs-Drehscheiben für Super-Airbusse zu werden". Hauptkunde Lufthansa - die deutsche Fluggesellschaft hat 15 Stück des A380 geordert - will den Riesenvogel 2007 in Dienst stellen. Für 2010 rechneten Marktforscher der Fraport mit täglich jeweils 20 Starts und Landungen des A380 am größten deutschen Flughafen, hieß es.

Start- und Landebahnen sind A380-tauglich

Die Start- und Landebahnen in Frankfurt sind nach Angaben der Fraport A380-tauglich. Luftseitig seien nur noch neue Vorfeldmarkierungen nötig sowie Anpassungen von Fluggastbrücken an die Dimensionen des A380. Am Terminal 2 würden bis 2007 erst einmal zwei Parkflächen A380-tauglich sein. Am Terminal 1 sollten bis 2007 drei Parkpositionen A380-kompatibel sein. Außerdem würden neue Cateringfahrzeuge und Fracht-Hubwagen gebraucht, um die Höhe des A380-Oberdecks zu erreichen, hieß es.

Auf der zweitägigen Konferenz "Welcoming the A380" beraten 150 internationale Luftfahrtexperten darüber, wie der Super-Airbus den Luftverkehr verändern wird. Der jüngste Spross der Airbus-Familie, der mindestens 555 Fluggästen Platz bietet, hatte am Mittwoch in Toulouse erfolgreich seinen Jungfernflug absolviert (derStandard.at berichtete). (APA/AP)

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