Porr liebäugelt mit Kapitalerhöhung

9. Mai 2005, 13:28
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Vorstand will bessere Kapitalausstattung - Aus Verkauf eigener Stammaktien 2,2 Millionen Euro erlöst

Wien - In Österreichs zweitgrößtem Baukonzern Porr wird über eine Kapitalerhöhung nachgedacht: "Der Vorstand hegt den Wunsch nach einer besseren Kapitalausstattung", sagte Porr-Sprecher Rolf Petersen am Mittwoch zur APA. Derzeit sei aber noch nichts in Planung.

Indes hat das börsenotierte Wiener Unternehmen den angekündigten Verkauf eigener Aktien abgeschlossen. Insgesamt wurden 19.438 Stammaktien, das sind 1,45 Prozent aller Stämme, zu einem Durchschnittskurs von 112,36 Euro über die Börse veräußert. Dem Konzern sind dadurch 2,2 Mio. Euro zugeflossen.

Noch Ende dieser Woche sollen über eine Privatplatzierung als Asset Backed Sucurities (ABS) verbriefte Forderungen gegenüber öffentlich-rechtlichen Körperschaften an Investoren verkauft werden. Petersen bezifferte das Volumen der Transaktion mit rund 72 Mio. Euro. Darüber hinaus soll bis Sommer eine rund 100 Mio. Euro schwere Unternehmensanleihe begeben werden. (APA)

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