Nachfrage hat abgenommen: Wachstum in Handy-Branche verlangsamt

3. Mai 2005, 10:12
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Auf zehn Prozent im Auftaktquartal - Samsung, Motorola Gewinner

Das Wachstum in der Handy-Branche hat sich einer Studie zufolge im ersten Quartal deutlich auf zehn Prozent abgeschwächt. Die größten Gewinner waren demnach Samsung Electronics aus Südkorea und der US-Konzern Motorola, größter Verlierer war Siemens.

172 Mio. Handys weltweit ausgeliefert

In den ersten drei Monaten des Jahres seien 172 Mio. Handys weltweit ausgeliefert worden, teilte das Marktforschungsinstitut Strategy Analytics (SA) in seiner Quartalsstudie am Mittwoch mit. Die Zuwachsrate fiel damit deutlich niedriger aus als im Vorjahreszeitraum: Damals lag das sie noch bei rund 44 Prozent. Im Auftaktquartal 2005 habe die Nachfrage nach Handys in allen Regionen der Welt abgenommen, teilte SA mit. Besonders stark sei die Abschwächung in den jüngeren Märkten auf dem amerikanischen Kontinent sowie in Asien ausgefallen.

Nokia hält 31,3 Prozent

Weltmarktführer Nokia aus Finnland verzeichnete den Berechnungen von SA zufolge im Quartal einen Marktanteil von 31,3 Prozent nach 28,5 Prozent im Vorjahresquartal. Im Vergleich zum vierten Quartal 2004 war dies aber ein Rückgang um rund zwei Prozentpunkte. Die Nummer Zwei der Branche, Motorola, kam nach SA-Berechnungen im abgelaufenen Quartal auf einen Marktanteil von 16,7 Prozent nach 16,1 Prozent im Vorjahr. Samsung steigerte seinen Anteil auf 14,2 Prozent von 12,8 Prozent.

Die Handy-Sparte von Siemens fiel weiter zurück auf einen Marktanteil von 5,4 Prozent nach 8,2 Prozent im Vorjahr. Am Mittwoch teilte Siemens mit, die hoch defizitäre Handy-Sparte solle erhalten bleiben, die Mehrheit an diesem Geschäft will der Münchener Technologiekonzern aber wohl abgeben.

Grundlage

Strategy Analytics nimmt als Grundlage für seine Berechnungen Verkäufe der Handyhersteller an den Handel oder an Betreiber und nicht die Zahl der Verkäufe an Endkunden.(APA)

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