Mobilkom Studie: Kids haben in ihrer Freizeit zu wenig Zeit für Spaß

3. Mai 2005, 10:13
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Nachmittage werden am liebsten mit Freunden verbracht

Österreichs Kids haben neben der Schule zu wenig Zeit für jene Dinge, die wirklich Spaß machen. Das glauben zumindest 58 Prozent jener 500 Burschen und Mädchen zwischen zehn- und 16 Jahren, die im Rahmen der mobilkom austria Freizeitstudie befragt wurden. Deren Ergebnisse wurden am Mittwoch veröffentlicht.

Die Zeit abseits des Klassenzimmers wird sehr aktiv gestaltet: Zwei Drittel sind immer beschäftigt, fühlen sich dabei aber wohl. Ein Drittel hingegen empfindet das zu viel an Verpflichtungen als belastend. Ein Viertel - vor allem die Jüngeren - langweilt sich oft.

Über die Hälfte der Befragten hat bis zu drei Stunden pro Wochentag frei zu ihrer Verfügung - zu wenig, meinen die meisten Kids. 58 Prozent haben oft bzw. manchmal zu wenig Zeit für Dinge, die Spaß machen. 14 Prozent von ihnen fehlt die Zeit komplett dafür. "Interessant ist, dass vor allem diejenigen weniger Zeit haben, bei denen nur ein bzw. kein Elternteil am Nachmittag zu Hause ist", so Ingrid Kromer vom Österreichischen Institut für Jugendforschung, das die Umfrage durchgeführt hat.

Drei Viertel verbringen ihre freie Zeit hauptsächlich mit Freunden. Erst mit großem Abstand folgen an zweiter Stelle mit Mutter (21 Prozent) bzw. Geschwister (zwölf Prozent). Nur ein Zehntel nannte den Vater, acht Prozent sind ganz alleine. Der Nachmittag wird von Schulaufgaben (74 Prozent), gefolgt von Treffen mit Freunden (72 Prozent) geprägt. Fernsehen sowie DVD oder Video folgen mit 52 Prozent an dritter Stelle. (APA)

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