Rund 100 Airbus-Bauteile stammen aus Österreich

9. Mai 2005, 14:14
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Zehn heimische Firmen waren als Zulieferer im Einsatz

Wien - Der am Mittwoch erfolgreich gestartete neue Airbus A380 hat auch hunderte Bauteile von zehn österreichischen Unternehmen an Bord. Heimische Unternehmen kamen etwa bei der Verkleidung der Landeklappenträger zum Einsatz. Konkret haben sich folgende Unternehmen als Zulieferer für den A380 betätigt: FACC-Fischer Advanced Composite Components AG, AMAG Rolling, HTP, TTTech, Böhler Schmiedetechnik, Wild Austria, Isovolta, MCE, Test-Fuchs und Hitzinger.

Die österreichische Luftfahrtindustrie konnte in den vergangenen Jahren dynamisch wachsen. Während der Umsatz 1988 noch bei 30 Mio. Euro lag, wurden 2002 mehr als 380 Mio. Euro umgesetzt. Im laufenden Jahr soll der Umsatz über 400 Mio. Euro steigen.

"Take off"

Einen Beitrag für dieses Wachstum habe auch das 2002 gestartete Förderprogramm "Take Off" des Verkehrsministeriums zusammen mit der Industrie geleistet, stellte Vizekanzler Hubert Gorbach am Mittwoch fest. Die Luftfahrtindustrie zähle zu den forschungsintensivsten Wirtschaftsbranchen in Europa. Im Durchschnitt investierten einschlägige Unternehmen rund 14 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, deutlich mehr als andere Branchen. Die Hälfte aller von Österreich eingereichten Projekte würden von der EU gefördert. (APA)

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