Oberpullendorf: 18-jähriger Rekrut erschoss sich mit Sturmgewehr

2. Mai 2005, 17:19
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Bereits vierter Soldaten-Selbstmord seit September im Burgenland - Untersuchungskommission wurde eingesetzt

Eisenstadt - Ein Soldat im Assistenzeinsatz hat in der Nacht auf heute im Burgenland in Oberpullendorf Selbstmord begangen. Der 18-jährige Rekrut erschoss sich während seines Dienstes mit seinem Sturmgewehr, teilte das Militärkommando mit.

Auf Grund der Befragung der Kameraden dürften die Gründe für die Tat im privaten Bereich liegen, erklärte dasBundesheer. Der 18-Jährige war Angehöriger des Jägerbataillons 17 aus Strass in der Steiermark und seit 7. April im Assistenzeinsatz. Das Landesgendarmeriekommando Burgenland leitete Erhebungen ein. Seitens des Militärkommandos wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt.

Bei dem Todesfall handelt es sich um den vierten Selbstmord eines Soldaten im Burgenland seit September: Damals erschoss sich ein 20-jähriger Niederösterreicher bei Baumgarten (Bezirk Mattersburg). Im November nahm sich ein 37-jähriger Unteroffizier in der Benedek-Kaserne in Bruckneudorf das Leben. Am 28. Februar starb ein 18-jähriger Grundwehrdiener aus Niederösterreich im Dienst beim Assistenzeinsatz in Mörbisch. (APA)

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