Boot des Opera-Chefs gesunken

19. Mai 2005, 10:48
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PR-Chef des Browser- Herstellers wurde von Jon von Tetzchner gerettet - Opera-Chef wollte Atlantik rudernd überqueren

Mehr Sicherheit im Internet und die automatische Anpassung von Web-Seiten an die Bildschirmgröße verspricht die neue Version 8 des Browsers Opera.

Hinter Firefox

Mit einem Anteil von weniger als 0,2 Prozent bei den Windows-Nutzern liegt Opera weit hinter dem Internet Explorer von Microsoft und auch hinter Firefox aus dem Open-Source-Projekt Mozilla. Die kostenlose Version des Programms ist mit einer Werbeleiste versehen; ohne Werbung kostet Opera 34 Euro.

Kakao bei der Mama

Mit einem nicht ganz ernst gemeinten Werbegag hat der Chef des Browser-Herstellers, Jon von Tetzchner, den Download der neuen Version beschleunigt: Der gebürtige Isländer kündigte an, dass er bei einer Million Downloads innerhalb der ersten vier Tage nach Bereitstellung des Programms über den Atlantik schwimmen werde. Dabei werde er auf dem Weg von Norwegen nach Amerika einen Zwischenstopp auf Island einlegen, um bei seiner Mutter einen heißen Kakao zu trinken. Bis Anfang dieser Woche waren 1,05 Millionen Downloads gezählt und Tetzchner machte sich mit einem Schlauchboot auf den Weg.

Waghalsige Rettungsaktion

Am Dienstagvormittag war die Reise auch schon wieder zu Ende - Nach einem Tag und einer Nacht auf See sank das firmeneigene Schlauchboot. Der Opera-Chef konnte seinen PR-Chef Eskil Sivertsen in einer waghalsigen Rettungsaktion retten werden. Der Nichtschwimmer Sivertsen begleitete seinen Chef Tetzchner.

Der Browserhersteller hat auf seiner Homepage Bilder von den dramatischen Geschehnissen veröffentlicht, die ein Bauer "zufällig" machen konnte.

Fazit: Eine gelungene PR-Aktion des Browserherstellers. (APA/red)

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    foto: opera
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