"Literarisches Quartett" sitzt wieder

3. Mai 2005, 14:52
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Sonderausgabe des Literaturmagazins zu 200. Schiller-Todestag

Zum 200. Todestag von Friedrich Schiller kehrt "Das literarische Quartett" zu einer Sonderausgabe auf den Bildschirm zurück. Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek und Iris Radisch debattieren mit dem Gast Elke Heidenreich über Schillers Dramen "Die Räuber", "Kabale und Liebe", "Don Carlos" und "Wallenstein". Wer aus der scharfzüngigen Runde welches Werk besonders schätzt, wird erst während der Ausstrahlung der ZDF-Sendung am Freitag ab 22.20 Uhr zu sehen sein. Marcel Reich-Ranicki bekennt allerdings schon im Voraus: "Von allen deutschen Klassikern habe ich am frühesten, am intensivsten Schiller geliebt."

Zum einmaligen Comeback der legendären Sendung sagt der "Literaturpapst": "In Sonderfällen kann man auf das "Literarische Quartett" mit Nutzen für das Publikum zurückgreifen. Ein solcher Sonderfall ist nun Schiller. Und dies möchte ich jetzt gerne machen: ein Gespräch über Schiller in 60 Minuten, nicht mehr. Und ich glaube, es wird nützen und Spaß machen - den Zuschauern und den Teilnehmern."

Beliebte Kritiken

"Das literarische Quartett" war von 1988 bis 2001 die beliebteste Literatursendung des deutschsprachigen Fernsehens. In 13 Jahren und 77 Sendungen wurden über 400 Neuerscheinungen diskutiert. Die Lobreden und Verrisse der unvergesslichen Kritikerrunde bescherten der Literatur eine öffentliche Aufmerksamkeit wie selten zuvor. (AP, prie/DER STANDARD, Printausgabe, 27.4.2005)

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