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Nun, jene aus den Gesäßfalten meist junger weiblicher Menschen herauswachsenden Tätowierungen, welche häufig in Kombination mit einem Stringtanga getragen werden. In Deutschland ist das "Arschgeweih" schon länger im Schwange: Die "Zeit" glossierte das Wort bereits im April 2004, und die "Bildzeitung" suchte im Sommer desselben Jahres das "schönste Arschgeweih Deutschlands".
Dagegen zeigt eine Abfrage im Standard-Archiv, dass sich in unserer Zeitung bis dato noch kein Arschgeweih hat blicken lassen, und auch sonst scheint es in unseren Breitengraden weniger häufig vorzukommen als in Deutschland. Ob das an einer größeren Tätowierfreudigkeit unserer Nachbarn liegt, möge dahingestellt bleiben. Unbestreitbar aber besticht das Wort durch seine große Anschaulichkeit, und es zeugt von einer feinen Beobachtungsgabe seines Erfinders.
Sieben Jahre nachdem die ersten Einträge erschienen sind, stellt Christoph Winder sein Online-Projekt in der gewohnten Form ein
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Würzige Worte über Weine
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Nüchterne Zusammenarbeit
Mit dem Kopf gegen die Wand
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Verzicht, einmal anders
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Schamhafte Schreibungen (Fortsetzung)
Landsmannschaftlicher Sprachstolz
Zorn im Sesambrötchen
Betagte Vorfahren
Knappe Charakteristiken vom Adabei
Ein billiger Pizzabelag
Pars pro toto
Verbalisiertes Kleingebäck
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Schleichwerbung von unten
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Das Geheimnis der Unwiderstehlichkeit
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Ein brünstiges Verbum
Nationale Pendants zu Germano-Promis
Schmückende Beiworte
Ein Wort für den Whirlpool
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Eine uralte Formulierung im Computermilieu
Ein Mittel gegen Kopfbeschwerden
Süchtigmachende Silbenkombinationen
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Man spürt den Frühling
Ein Prachtformulierung im Radio
Entspannende Aktivitäten aller Art
Verwirrend am Schutzweg und anderswo
Nicht nur zu den Frankfurtern
Ironischer Tribut an sprachliche Anstandsvorschriften
In nicht alltäglicher Gewandung
Spannt im Märzen die Rösslein ein
Eine deutsch-griechische Volkskrankheit
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Wenn etwas auf die Nerven geht
Ein zeitweiliger Verlust der Contenance
In der Vorauswahl zur Preisvergabe 2006
Es darf ein bisschen weniger sein
Hinweis auf ein kleines Übersetzungsproblem
Amtshandlung mit einem neuen Begriff
Aversionen kann man gegen alles Mögliche haben - auch gegen Aussprüche
Eine hübsche neue Wortkreation aus dem Umfeld der Bildzeitung
ist faustdick im Trend
Die Diversifizierung der Warenwelt schreitet unaufhörlich voran ...
... steht eine dicke fette Phrase
dass in letzter Zeit immer mehr Prollkisten (Golf 3...) mit Arschgeweihen auf der Heckscheibe herumfahren?
Sollte man auch einen Ausdruck dafür finden können oder?
Sowas wie: "Freiwillige Stürzler Selbstkennzeichnung" oder so...
lieber FmVieringer, diese unsäglichen aufkleber (landläufig auch pickerl genannt) firmieren meiner kenntnis nach unter dem namen TRIBAL. ein T ist ein ornamentartiges geflecht aus linien. im übrigen sollen auch die arschgeweihe ursprünglich aus der gattung der T entsprungen sein.
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