Gemeinsame Fernsehredaktion Wien-Preßburg geplant

3. Mai 2005, 14:52
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Arbeitskreis Offene Kanäle: Bedarf an "medialem Zusammenrücken" in Studie erhoben

Der Arbeitskreis Offene Kanäle Österreich und das Institut für Journalistik an der Preßburger Universität bereiten eine gemeinsame Fernsehredaktion Wien-Preßburg vor. Diese soll eine mediale Plattform für Vereine und Institutionen bieten und wird insbesondere über grenzüberschreitende, österreichisch-slowakische Initiativen berichten, sagte der Obmann des Arbeitskreises Offene Kanäle Österreich, Johannes Schütz, der APA.

Interessante urbane Region

Die geographische Nähe der beiden nur 50 Kilometer voneinander entfernten Hauptstädte macht das Gebiet um Wien und Preßburg zu einer der interessantesten urbanen Regionen innerhalb der EU. Vertreter der beiden Städte arbeiten an der Entwicklung eines wirtschaftlichen und kulturellen Zentrums. Diese Twin-City-Region soll das Kernstück des so genannten Centrope bilden, einer mitteleuropäischen Zusammenarbeit von Österreich (Burgenland, Niederösterreich, Wien), Slowakei, Tschechien (Brünn/Brno) und Ungarn (Györ).

"Die Fernsehredaktion Wien-Bratislava stellt, gleichsam als Twin-City-Television, das passende Medium für diesen Prozess des Zusammenwachsens dar", will Schütz auch das mediale Zusammenrücken gefördert sehen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, die mit Mitteln des EU-Regionalfonds und des österreichischen Bildungsministeriums gefördert wurde, wurden jeweils rund 30 Organisationen in Österreich und der Slowakei nach ihren Anliegen an eine solche grenzüberschreitende Fernsehredaktion befragt. (APA)

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