Gemälde als Poster mit heim nehmen

4. Mai 2005, 15:04
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Kunsthistorisches druckt "On demand"

Es ging darum, zwischen Kunstobjekt und Museumsbesucher eine stärkere Bindung herzustellen, erklärt Wilfried Seipel, Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums (KHM), der sich für diese Kundenbindung neuester technologischer Mittel bedient: Ab sofort kann sich der Museumsbesucher sein Lieblingsgemälde als Poster ausdrucken - oder er kann sich einen Katalog mit all den Gemälden zusammenstellen, die ihm am besten gefallen haben. Dabei kann zwischen den 200 wichtigsten Bildern der Gemäldegalerie des KHM gewählt werden.

"Mein Poster"

Die beiden Angebote "Mein Katalog" bzw. "Mein Poster" wurden in Zusammenarbeit mit dem US-Technologieunternehmen Hewlett-Packard (HP) sowie dem israelischen Spezialisten für Audioführungssysteme, Espro, erstellt. Von HP kommen die Drucker, von Espro die mobilen Audiophoneguides, über die der Museumsgast seine Druckaufträge abwickelt. Zukünftig werde man eine ganze Reihe großer Museen mit solchen Informations- und Druckservices ausstatten, kündigte Israel Gal, President und CEO von Espro Information Technologies, an. Espro-Kunden für die Audioguides sind neben dem KHM auch das Museum of Modern Art in New York oder die Tate Modern in London.

A1 bis A3

Die Poster gibt es in drei verschiedenen Größen: A1 bis A3 (Kostenpunkt zwischen 38 und 12 Euro). Die Kataloge inkludieren zwischen 21 und neun Bildern und kosten zwischen 17,50 und 8,50 Euro. Sowohl der "personalisierte" und mit Texten versehene Katalog als auch die Poster sind binnen weniger Minuten ausgedruckt bzw. gebunden.

Alle verfügbaren Motive können auch über den Onlineshop zusammengestellt und bestellt werden. (ruz/DER STANDARD, Printausgabe vom 26.4.2005)

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