Wissen: Amok

4. Mai 2005, 16:50
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Unkontrollierbare Wut, fast immer mit Schusswaffen

Das Wort „Amok“ stammt aus dem Malaiischen und bedeutet Wut. Fast immer richten Amokläufer mit Schusswaffen ein Blutbad an. Nur in Ausnahmefällen werden wahllos Menschen erstochen, erdrosselt oder überfahren. Viele Amokläufer richten nach der Tat ihre Waffe gegen sich selbst. Die Ursachen für Amokläufe sind bis heute nicht endgültig geklärt. Serotoninmangel im Gehirn könnte ein Mitauslöser sein.

Drei Typen

Experten nennen drei Gruppen von Amokläufern: die depressiven, die schizophrenparanoiden Täter und kontaktscheue, eigentlich völlig unauffällige Menschen. Besonders bei Familientragödien ist oft schwer zu ergründen, ob der Täter aus Verzweiflung, im Streit oder in einem Amokanfall tötete. Auffällig ist nach Angaben von Experten, dass in 99 Prozent aller Amokläufe Männer die Täter sind. (fern, DER STANDARD Printausgabe, 25.04.2005)

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