Branchentreff der Banker im Zeichen der "friendly partners"

2. Mai 2005, 12:43
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Investkredit-Empfang in der Börse zur gemeinsamen Zukunft

Risikotausch zwischen Banken ist eines der zentralen Zukunftsthemen der Kreditwirtschaft. Kooperationen mit Finanzmarktpartnern werden in allen Geschäftsbereichen zum Imperativ, dazu gehören auch Unternehmensanleihen und die Verbriefung von Forderungen (Asset Backed Securities).

Banks to Bankswar am vergangenen Donnerstagabend das Motto eines Branchenempfangs der Investkredit in den Wiener Börsensälen - und so heißt auch die in Österreich erste Syndizierungsplattform zum Kreditrisikotausch der heimischen Banken. Verantwortlich dafür ist Investkredit-Abteilungsdirektor

Wolfgang Wainig, der mittlerweile 20 Banken auf dieser Plattform versammeln konnte.

Die Zukunftsperspektive der Banken als Risikohändler, beschrieben in einem Impulsreferat von Financetrainer Patrick Haas, eröffnete den Abend, Investkredit Vorstandsdirektor Klaus Gugglberger feierte auch das aktuelle Rekordergebnis seiner Bank und rund 300 Gäste, überwiegend in- und ausländische Banker, aber auch STANDARD-Geschäftsführer Wolfgang Bergmann, prominente Anwälte wie Johannes Reich-Rohrwig, Wirtschaftsprüfer und private Equity-Spezialisten wie Johannes Strohmayer nützten den Abend zum Austausch, zum Branchengespräch.

Wohl war auch die neue Eigentümerstruktur der Spezialbank Gesprächsthema, aber das Themenfeld vor allem auch der Beratungspartner war breiter, denn: Der Wandel vom "Gewohnheitsrecht" auf einen zinsgünstigen Kredit zu einer Differenzierung der Konditionen nach Bonität und Laufzeit beschäftigt die gesamte Wirtschaft und ihre Dienstleister.

Highlight des Branchentreffs waren die Wiener Jazzer ChateauHAAG, die ihre Debüt-CD "Good News" (kommt im Herbst in den Plattenhandel) vorstellten.

Ex-Investkredit-General Alfred Reiter, der Jazz-Abende beim jährlichen Finanztreff in Alpbach zum Fixbestandteil der Szene gemacht hat, war am Donnerstag auch durch ChateauHAAG sichtlich vergnügt. (kbau; DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25.04.2005)

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