Forgent verklagt Microsoft wegen JPEG-Patent

3. Mai 2005, 10:22
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Unternehmen hat durch entsprechende Lizenzklagen bereits 100 Millionen US-Dollar eingenommen

Dass man mit Lizenzklagen ganz schön reich werden kann beweist zunehmend Forgent: Die Firma sieht sein Patent US-Patent Nr. 4,698,672 durch die Verwendung beim Grafikstandard JPEG verletzt und hat nach und nach zahlreiche Unternehmen verklagt, die diesen verwenden. Als nächstes in der Reihe ist nun Microsoft dran, der Softwareriese habe sich zwar nach einer Lizenz erkundigt, aber schließlich kein Abkommen unterzeichnet heißt es in einer Stellungnahme.

Ertragreich

Mittlerweile hat Forgent bereits 35 Unternehmen zu Lizenzzahlungen "bewegen" können, darunter Branchengrößen wie Adobe oder Macromedia. Daraus resultieren bisher Einnahmen von ca. 100 Millionen US Dollar, weitere 44 derzeit laufende Klagen dürften auch das künftige finanzielle Auskommen des Unternehmens sichern.

Rache?

Die Klage von Forgent könnte aber auch als Antwort auf Microsofts eigenes Vorgehen gewertet werden. Erst vor kurzem hat der Softwareriese gegen die Gültigkeit des umstrittenen Patents geklagt. (red)

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