AP-Kameramann im Irak getötet

3. Mai 2005, 15:00
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Bei Schießerei in Mossul wurde auch ein Fotograf verletzt

Bei einer Schießerei im nordirakischen Mossul ist am Samstag ein Kameramann der Fernsehnachrichtenagentur APTN getötet worden. Ein Fotograf der Associated Press wurde verletzt. AP-Präsident Tom Curley äußerte sich bestürzt über den Tod von Saleh Ibrahim. Er drückte der Familie sein Beileid aus und würdigte den Einsatz des fünffachen Vaters für die Berichterstattung aus dem Irak. Zudem kündigte Curley eine umfassende Untersuchung des Vorfalls an.

Der Kameramann und der AP-Fotograf Mohamed Ibrahim waren zum Ort einer Explosion geeilt, wie ein Kollege berichtete. Dann fielen Schüsse, die beide AP-Journalisten trafen. Der Kollege brachte die beiden Verletzten in ein Krankenhaus, wo Saleh Ibrahim nach Angaben eines Arztes kurz danach starb. Der Polizei von Mossul zufolge galt der Sprengstoffanschlag einer Patrouille der US-Streitkräfte und verletzte zwei Iraker. Die irakische Polizei habe nicht eingegriffen, weil US-Truppen an Ort und Stelle gewesen seien. (APA)

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