"Die haben überall Leute, die klicken"

25. Mai 2005, 13:29
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Google-Chef Eric Schmidt: Einer der größten Wachstumsmotoren ist das Auslandsgeschäft

Immer mehr Unternehmen schalteten auf den Google-Seiten Anzeigen, die auch von immer mehr Internet-Nutzern angeklickt würden, teilte die im kalifornischen Mountain View ansässige Internet-Suchmaschine am Donnerstagabend mit. Zudem hätten die Kosten gesenkt werden können. Anders als seine Hauptkonkurrenten auf dem milliardenschweren Suchmaschinen-Markt, Yahoo und Microsoft MSN, macht Google seinen Umsatz praktisch ausschließlich mit Werbung.

Arbeitsweise

Die Anzeigen erscheinen auf der Google-Seite, wenn Internet-Nutzer bestimmte Suchwörter eingeben. Google verdient in dem Moment Geld, wenn die Internet-Nutzer diese Werbungen anklicken.

"Hervorragend ist die einzige Möglichkeit, diese Ergebnisse zu beschreiben", sagte Robert Lutts von Cabot Money Management. "Die haben überall in der Welt Leute, die klicken und bezahlen." Einige Analysten hatten die Abhängigkeit Googles von den Werbeeinnahmen als Risikofaktor gewertet. Obwohl Google hauptsächlich für seine Suchmaschine bekannt ist, bietet die Firma auch E-Mail-Dienste, Weblogs und Routenplaner an. "Es sieht so aus, als ob das Wachstum im traditionellen Geschäft der Firma weiterhin das Wachstum und den Gewinn des Unternehmens antreibt - und das führt zu höheren Umsatzrenditen und mehr Geld unterm Strich", sagte Barry Randall vom First American Technology Fund.

Wachstum

Google-Chef Eric Schmidt erklärte der Nachrichtenagentur Reuters, einer der größten Wachstumsmotoren sei das Auslandsgeschäft. "Da brennt es", sagte Schmidt und verwies unter anderem auf die Kooperation mit AOL Europe, die interne Zielvorgaben übertroffen habe.

Die Google-Aktien, die Mitte August zu 85 Dollar an die Börse kamen, legten im nachbörslichen Handel knapp zehn Prozent auf ein neues Rekordhoch von 223,77 Dollar zu. (APA)

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