IBM mit Erfolg im Prozess gegen SCO

18. Mai 2005, 16:50
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Muss nicht wie ursprünglich angeordnet alle Notizen von 3.000 ProgrammiererInnen abliefern

Einen kleinen Teilerfolg im schier endlosen Rechtsstreit mit dem vermeintlichen Unix-Rechteinhaber SCO hat der Computerkonzern IBM errungen. Richterin Wells hat dem Unternehmen nun zugestanden nicht - wie ursprünglich angeordnet - die Notizen aller 3.000 ProgrammiererInnen die an den eigene Unix-Varianten AIX und Dynix mitgearbeitet haben, abliefern zu müssen.

Abwarten

Statt dessen kann sich IBM nun auf die 100 am stärksten involvierten ProgrammiererInnen konzentrieren, dazu kommt freilich noch der Source Code aller Versionen von AIX und Dynix. Beschleunigt wird das sich dahinschleppenden Verfahren durch die Anordnung der Richterin allerdings nicht, BeobachterInnen sehen in den umfangreichen Offenlegungsforderungen von SCO einen Versuch den Prozess in die Länge zu ziehen. (red)

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