GCC 4.0.0 veröffentlicht

29. April 2005, 10:31
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Neue Version des Open Source Compilers bringt mehr Speed und zahlreiche Neuerungen

Die EntwicklerInnen der GNU Compiler Collection (GCC) haben die nächste Generation ihrer Software zum Download freigegeben. Die GCC 4.0.0 soll im Vergleich mit der 3.x.x-Reihe mit zahlreichen Verbesserungen und Neuerungen aufwarten können, die Software dient dazu menschenlesbaren Quellcode in maschinenlesbaren Binärcode umzuwandeln.

Optimierung

Dazu zählt unter anderem die Einführung einer neuen Optimierungsstruktur namens TreeSSA (static single assignment), die es ermöglichen soll, deutlich schnelleren Code als bisher zu erzeugen. Zusätzlich soll auch die Compile-Zeiten vor allem von in C++ entwickelter Software deutlich kürzer werden. Obwohl die Optimierungen in der Version 4.0 noch nicht vollständig implementiert sind, sollen bereits jetzt die Kompilierzeiten von C++-Programmen um bis zu 25 Prozent schneller als noch mit der Version 3.4.x sein.

Ausblick

Einen weiteren Speed-Schub soll dann mit der GCC 4.1 die sogenannte "autovectorization" bringen, die Bereiche im Quellcode, in denen einzelne Instruktionen auf mehrere Datenelemente angewendet werden können, aufspürt. Vor allem für den wissenschaftlichen Bereich interessant, ist die neu hinzugekommene Unterstützung für Fortran 95, auch die Frontends von Java und Ada wurden weiter verbessert.

Download

Die GCC 4.0 kann in Form des Source Codes von den Servern des Projekts oder zahlreichen Mirrors heruntergeladen werden. (red)

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