Die Butter auf dem IBM-Brot

1. Mai 2005, 11:04
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Softwaresparte zehn Jahre alt

International Business Machines, sprich IBM, sind zwar mit Hardware wie Großrechnern und den ersten Personal Computern groß und bekannt geworden, doch erwirtschaftet der IT-Konzern mittlerweile rund 17 Prozent (15,4 Mrd. Euro) seines Gesamtumsatzes mit Software. Mit einem Gewinn von 3,5 Mrd. Dollar im Jahr 2004 ist dieser Bereich mittlerweile auch von der Profitseite her für das Unternehmen sehr wichtig geworden.

Grundstein

Der Grundstein zu dieser Entwicklung wurde 1995 mit der Gründung der IBM Software Group gelegt, die heuer ergo ihr zehnjähriges Bestehen feiern kann. "Wir sind das zweitgrößte Softwarehaus (nach Microsoft, Anm.) auf diesem Planeten", betont Josef Kröbmannsberger, Direktor der heimischen IBM Software Group. 40.000 Mitarbeiter, davon 25.000 Entwickler und 15.000 Verkäufer, zählt der Bereich weltweit. Kröbmannsbergers österreichisches Verkaufsteam zählt 80 KöpfeJeder der Vertriebsleute bringt jährlich Produkte im Wert von gut einer Million Euro an die Zielgruppe (vornehmlich Softwareentwickler) an.

Middleware

Den Schwerpunkt der Softwareprodukte bildet die so genannte Middleware, zu der Compiler, Datenbanken, Systemmanagement und anderes mehr zählen. Sie sind gewissermaßen das Nahtstück zwischen dem Betriebssystem einer Hardware und der jeweiligen Anwendung, etwa eine ERP (Enterprise Ressource Planning)-Lösung. IBM hat in der vergangenen Dekade weltweit mehr als 40 Softwareunternehmen, darunter Informix, Rational und Candle, aufgekauft, um alle Middlewarebereiche abdecken zu können. (Der Standard Printausgabe, 21.5.2005, kat)

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