NÖ: Freiheit für Flohmärkte

25. April 2005, 13:27
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Land will Veranstaltungsgesetz novellieren - Bürokratische Hürden sollen beseitigt werden

St. Pölten - Nicht jedes Blasmusikkonzert, nicht jeder Flohmarkt muss vom Land bewilligt werden, meint Landesrätin Christa Kranzl (SP). Es reiche, wenn die Gemeinde, in der geramscht oder musiziert werden soll, von den Plänen wisse.

In diesem Sinne kündigte Kranzl am Donnerstag eine Novelle des Landes-Veranstaltungsgesetzes an, das derzeit jedes öffentliche Happening vom O.K. des Landes abhängig macht. Die Novelle werde "bürokratische Hürden beseitigen" und die Rechtssicherheit "erhöhen": Ein Melden der Absichten durch den Veranstalter werde ausreichen.

Und die Gemeinden nicht zusätzlich belasten, ergänzte SP-Klubobmann Hannes Weninger: Bei Großveranstaltungen oder "Veranstaltungen mit besonderem Gefahrenpotenzial" werde weiter auf die Sachkenntnis der im Land Niederösterreich zuständigen Spezialisten zurückgegriffen werden. (APA, bri, DER STANDARD - Printausgabe, 22. April 2005)

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    foto: derstandard.at/lichtl
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