Kommunistische StudentInnen wollen "schönes Leben"

18. Mai 2005, 19:07
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KSV verzichtet auf einen österreichweiten Spitzenkandidaten - will weiterhin mit zwei Mandaten in der Bundesvertretung sein

"Her mit dem schönen Leben" fordert der Kommunistische StudentInnenverband (KSV) anlässlich der Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) vom 31. Mai bis 2. Juni. Stark machen will man sich "gegen Zugangsbeschränkungen, aber insbesondere gegen drohenden Numerus Clausus und die Freigabe der Studiengebühren", hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Der KSV kandidiert an den Universitäten Wien, Salzburg, Graz, Innsbruck und Linz sowie an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien, der Technischen Universität (TU) Wien und der Medizinischen Universität Graz, verzichtet aber auf einen eigenen Spitzenkandidaten.

Als Wahlziel formuliert der KSV die Erringung eines dritten Mandats an der Universitätsvertretung (UV) der Uni Wien sowie den Einzug in die UV der Unis Graz und Salzburg. In der Bundesvertretung (BV) wollen die Kommunistischen StudentInnen wie bisher mit zwei Studenten vertreten sein - über ein Grundmandat an der Uni Wien und ein zweites Mandat über einen Listenverband.

Als SpitzenkandidatInnen treten an: An der Uni Wien Vera Schwarz, Jahrgang 1980, Studentin der Politikwissenschaft und Judaistik, früher StRV, zurzeit Mitarbeiterin der Universitätsvertretung an der Uni Wien. An der Uni Graz Hanno Wisiak, Jahrgang 1981, Student der Geschichte, Mitarbeiter der Universitätsvertretung an der Uni Graz. An der WU Wien Agnes Höld, Jahrgang 1981, Studentin der Sozioökonomie.

Auf den Unis will der KSV "emanzipatorische Lehre/Lehrende unterstützen und fördern" sowie "antifaschistische, antirassistische, antisexistische und kreativ widerständige" Politik machen. Weitere KSV-Forderungen: "Aufmachen: Zugangsbeschränkungen abbauen! Studiengebühren abschaffen! Studierendengehalt einführen!" und "Ausmisten: Gesellschaftskritische, selbstbestimmte Wissenschaft statt staubigem, vom Kapital diktierten Mainstream!". Burschenschaften sollen ins Museum verbannt werden, "SexistInnen und RassistInnen" auf den Mond. (APA)

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