US-Betreiber sicherte sich Internet-Adresse BenedictXVI.com

29. April 2005, 10:26
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Aber kein Verkauf ohne Zustimmung der katholischen Oma

Ein Amerikaner, der sich bereits vor der Wahl des neuen Papstes die Website BenedictXVI.com gesichert hat, will nach eigenen Angaben kein Schindluder mit der Internet-Adresse treiben. Auf keinen Fall wolle er sie an einen Porno-Anbieter verkaufen. "Um Himmels Willen, das wird auf keinen Fall passieren", versprach Rogers Cadenhard aus dem US-Bundesstaat Florida am Mittwoch. "Ich werde keinen Schritt zum Verkauf der Adresse unternehmen, ohne meine katholische Großmutter Rita zu Rate zu ziehen. Sie hat dafür gesorgt, dass ich keine Sonntagsmesse verpasst habe."

Eine Sünde

Er habe bereits ein Angebot von einem Glücksspiel-Anbieter bekommen, sagte Cadenhard. Dies werde er wohl aber nicht annehmen, da er damit eine Sünde begehen würde.

Ob er bei einer entsprechenden Anfrage dem Vatikan den Zuschlag erteilen würde, wollte sich Cadenhard noch überlegen. Er hat sich bereits Web-Adressen mit anderen möglichen Papst-Namen wie LeoXIV.com, PaulVII.com und PiusXIII.com reserviert.(APA/Reuters)

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