Immer wieder Hoffen auf Supersommer

2. Mai 2005, 11:27
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Über die Eisgewohnheiten der Österreicher - Mit Infografik

Wien - Prognosen für den Eismarkt sind schwierig: Im Vorjahr hat die gesamte Branche in Österreich unter dem schlechten Wetter gelitten, berichtete Rainer Herrmann, Chef beim Marktführer Eskimo.

Wenn auch noch immer Eis im Wert von 290 Mio. Euro weggeschleckt wurde, so sei dies dennoch ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Jahrhundertsommer 2003 gewesen und um zehn Prozent weniger als in einem Durchschnittsjahr.

83 Prozent industriell hergestelltes Eis

Mit 83 Prozent entfällt das Gros dabei auf die industriell hergestellten Eisspezialitäten im Klein-, Vorrats- und Familienpackungs-Bereich. Eissalons zeichnen für weitere 17 Prozent verantwortlich. Eskimo ist nach Eigenangaben mit 56 Prozent Marktanteil die Nummer eins auf Industrieseite.

Ein weiteres Austrospezifikum sei, dass die heimischen Genießer, wenn es um Impulseis (wie die Kleinpackungen im Fachjargon genannt werden) geht, ihren Eishunger vor allem im Supermarkt stillen. An zweiter und dritter Stelle folgen Tankstellen und gleichermaßen Kino und Schwimmbäder.

Eis-Studie

Das geht aus einer Studie hervor, die im September des Vorjahres vom Market-Institut mit 700 Erwachsenen und 370 Kindern durchgeführt wurde.

Jeder dritte Eis-Genießer gönnt sich laut Umfrage diesen kleinen Genuss mehrmals, zumindest jedoch einmal in der Woche, "wobei man grundsätzlich vor allem kleines Eis am Stiel und verpacktes Eis in einer Tüte präferiert", so Birgit Starmayr, Institutsvorstand der Market GmbH am Mittwoch. (APA, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 21.04.2005)

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    grafik: der standard
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