Hypo Österreich hat ehrgeizige Wachstumspläne

2. Mai 2005, 12:43
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EGT 2004 mehr als verdoppelt - Mit Linzer Filiale Schritt in den oberösterreichischen Markt

Klagenfurt - Ehrgeizige Pläne hat die Österreich-Tochter der Hypo-Alpe-Adria-Bankengruppe. Sie will ihre Bilanzsumme von 4,4 Mrd. Euro im Jahr 2004 auf 6,8 Mrd. Euro im Jahr 2008 steigern. Das kündigte Vorstandsvorsitzender Gert Xander am Mittwoch an. Die Hypo-Gruppe war im vergangenen Jahr in eine internationale und eine österreichische Gesellschaft gegliedert worden.

Diese Spaltung sei erfolgt, um mehr Transparenz in die einzelnen Geschäftsbereiche der Hypo-Alpe-Adria-Gruppe zu bringen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, erklärte Xander bei der Bilanzpressekonferenz der Österreich-Tochter in Klagenfurt.

Die Bilanzsumme der Hypo Österreich hat sich von 3,6 Mrd. Euro im Jahr 2003 auf knapp 4,4 Mrd. Euro erhöht. Das Betriebsergebnis stieg von knapp 21,9 Mio. Euro auf rund 32,3 Millionen. Das EGT wurde von 10,5 auf 23,3 Mio. mehr als verdoppelt.

Zweistellige Steigerungen

Die Hypo Österreich hat sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Ziele gesetzt. So sollen alle Kennzahlen bis zum Jahr 2008 zweistellig gesteigert werden. Die Bilanzsumme soll 2005 um 14 Prozent auf 5 Mrd. Euro wachsen.

Beim Betriebsergebnis ist eine Erhöhung um 7,4 Prozent auf 34,7 Mio. Euro, bis 2008 ein Plus um weitere 25,4 Prozent auf 43,5 Mio. Euro geplant. Das EGT soll 2005 um 8,6 Prozent auf rund 25,2 Mio. Euro und bis 2008 noch einmal um 25 Prozent auf 31,5 Mio. Euro wachsen.

Neben den Filialen in Kärnten gehören auch Niederlassungen in Salzburg und Wien zur Hypo Österreich. In Linz wird noch in diesem Jahr eine Filiale eröffnet, Standorte in Niederösterreich werden geprüft. In der bayrischen Hauptstadt München hat die Hypo Österreich eine EU-Niederlassung gegründet, die 2006 in eine selbstständige Bank umgewandelt und dann der Hypo International eingegliedert werden soll. (APA)

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