SW Umwelttechnik zahlt Dividende und erhöht Kapital

2. Mai 2005, 11:24
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Abwasserspezialist plant zwei Werke in Rumänien - 2004 weniger Bruttogewinn, EGT verdreifacht

Wien - Nach zwei Jahren Unterbrechung zahlt der Abwasserspezialist SW Umwelttechnik für 2004 nun definitiv eine Dividende. Es werden 20 Cent je Aktie ausgeschüttet. Wie das Unternehmen Mittwoch früh ad hoc erläuterte, steht eine Kapitalerhöhung zur Errichtung von zwei Werken in Rumänien bevor. Die Bezugsfrist beginnt morgen und dauert bis 9. Mai, wie zudem aus einer Pflichteinschaltung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor geht.

Emissionserlös von 2,4 Millionen Euro erwartet

Im Detail führt das Unternehmen eine Kapitalerhöhung bis zu 10 Prozent des Grundkapitals bzw. bis zu 59.999 Stück durch. Den Emissionserlös erwartet der Vorstand bei rund 2,4 Mio. Euro. Damit werde man ein neues Rohr-Werk in Westrumänien noch im laufenden Jahr errichten. Außerdem soll im nächsten Jahr in Bukarest ein Werk vorerst für den Geschäftsbereich Infrastruktur errichtet werden.

Zwischen 21. April und 9. Mai 2005 werden die jungen Stammaktien mit einer Dividendenberechtigung rückwirkend ab 1.1.2004 angeboten. Die jungen Aktien werden im Rahmen eines Bookbuilding Verfahrens angeboten. Der Preis der jungen Aktien wird nach Firmenangaben aber nicht über 51 Euro liegen. Die Erstnotiz an der Wiener Börse ist für den 12.5.2005 vorgesehen.

Im Geschäftsjahr 2004 stieg der Umsatz leicht um 1 Prozent von 75,4 Mio. auf 76,3 Mio. Euro. Zweistellige Steigerungsraten verzeichneten dabei die Geschäftsbereiche Wasserschutz und Infrastruktur, Umsatzeinbußen der Geschäftsbereich Projektgeschäft durch Verzögerungen bei den öffentlichen Auftragsvergaben bei Kanal- und Kläranlagen.

Betriebsergebnis gesunken

Das Ergebnis war gespalten: Das Betriebsergebnis (EBIT) sank von 3,4 Mio. auf 2,3 Mio. Euro und das EBITDA von 7,2 Mio. Euro auf 6,2 Mio. Euro.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) hingegen wurde von 0,5 Mio. Euro auf 2,0 Mio. Euro mehr als verdreifacht. Der Jahresüberschuss verbesserte sich deutlich - auch auf Grund der verbesserten Steuerposition - von 0,3 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie, im Jahr davor negativ, konnte von -0,56 Euro auf einen Gewinn von 2,84 Euro ins Positive gedreht werden. (APA)

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