Die Große Partitur

26. April 2005, 21:00
posten

Gründler & Schimana verfolgen fünf Jahren Projekt, das elektronischer Musik ihre "Musikantik" zurückgeben soll

Was Moskau, Amsterdam, Budapest und Linz gemein haben? Und was diese Städte demnächst mit Wien, bald auch mit Ljubljana und Graz verbinden wird? Sie sind Teil eines Projekts, das Seppo Gründler und Elisabeth Schimana seit nicht weniger als fünf Jahren unter dem Decknamen "Die große Partitur" verfolgen.

Wobei es darum geht, der elektronischen Musik ihre "Musikantik" zurückzugeben. Schimana und Gründler, die ihre Klangquellen mittels Stimme und Theremin bzw. E-Gitarre steuern, sehen in der Projektdauer zudem eine bewusste Entschleunigung im Arbeitsprozess, die Möglichkeit, das durch Begriffe wie "Gefrierung", "Analyse" und "Synthese" bestimmte Improvisationsverfahren (die eigentliche "Partitur") in seinen Tiefen auszuloten. Fünfte Folge am Dienstag. (felb/DER STANDARD, Printausgabe, 20.04.2005)

26. 4., 20 Uhr

MAK, 1., Stubenring 5
elise.at
  • Artikelbild
    foto: elise.at
Share if you care.