20 Millionen für Suha A.

19. Juli 2005, 12:44
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Wer E-Mail benutzt, kennt die herzergreifenden, streng vertraulichen Briefe aus Nigeria oder anderen Krisenherden

Wer E-Mail benutzt, kennt die herzergreifenden, streng vertraulichen Briefe aus Nigeria oder anderen Krisenherden: X, Sohn (Tochter, Witwe) des bei einem Putsch umgekommenen Y, sucht vertrauenswürdige Hilfe, um Millionen einem korrupten Regime zu entziehen – als "Nigeria Scams" bekannt.

"Ich bin SUHA"

Der politischen Weltlage angepasst kursiert jetzt eine neue Version des "Nigeria Scams": "Ich bin SUHA ARAFAT, Frau von YASSER ARAFAT, das vor Kurzem in Paris verstorbene palästinensische Oberhaupt. Seit seinem Tod hat mich die gegenwärtige palästinensische Führung in ein Stadium der Verzweiflung, Verwirrung, Demütigung und Hoffnungslosigkeit versetzt" – und natürlich ist da ein bisschen Geld zu treuen Handen für die Arafat-Erbin zu verwalten. Wer würde bei soviel Ungerechtigkeit (und 20 Mio. Dollar) nicht hilfreich beistehen. Aber, bitte, bitte: Nicht weitersagen. (spu/DER STANDARD, Printausgabe vom 20.4.2005)

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