Echter Fake, ohne Gitarren

22. April 2005, 11:30
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Das deutsch-amerikanische Electric Punk-Trio Chicks on Speed am Donnerstag in Krems

Wien/Krems - Plattenlabel, Modeschöpferinnen, Konzeptkünstlerinnen und Electro-Punks: Chicks on Speed sind nur zum Teil eine Band. Als solche treten sie kommenden Donnerstag im Rahmen des Donaufestivals in Krems auf.

Melissa Logan, Kiki Moorse und Alex Murray-Leslie begannen schon während ihres Kunststudiums in München, Parties zu organisieren. Ein erster Höhepunkt dieser Multimedia-Events war "The Box Set", ein Kunstkonzept, das aus allerlei Merchandising-Objekten bestand und ohne Live-Musik auskam.

"I wanna be a DJ Baby!", lief damals vom Band, ein Verschnitt mehrerer gängiger Disco-Hits. Sie nehmen für sich in Anspruch, selber Fake zu sein – als Gegensatz zu vielen anderen Popsternchen, die sich von ihren ProduzentInnen faken lassen.

Im Jahr 2000 schafften sie es mit "Kaltes klares Wasser", einer gemeinsam mit der schon etwas älteren Formation "Malaria!" auch in die österreichischen Charts, erfolgreiche Hits wie "We don't play guitars" folgten.

Brüllende Männer

In Krems treffen die "Chix" auf spannende Bühnengäste, die eher Kontrastbilder als Supports sind: Erst der finnische brüllende Männerchor Mieskuoro Huutajat, der auch schreiwütige Donaufestivalbesucher (sic) zum Mitproben und Auftreten eingeladen hat, und schließlich Alec Empire, Sänger der Punk-Techno-Band Atari Teenage Riot, der in Krems neuen elektronischen Punk, diesmal mit Band, auftischen wird. (mas)

Chicks on Speed beim Donaufestival in Krems,
21.04.2005
Halle 1
21 Uhr


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Chicks on Speed

Donaufestival
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    foto: chicks on speed
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